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      <marc:subfield code="a">Soderguit, Alfredo</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Toleranz</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Wasserschweine im Hühnerhof</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);  Autor: Marlene Zöhrer;  Sie sehen aus wie überdimensionale Meerschweinchen und können sich der Sympathie der Leser*innen sicher sein: die Wasserschweine, die der uruguayische Künstler Alfredo Soderguit in Buntstiftoptik in Szene setzt. Die in Südamerika heimischen Nager, die tatsächlich zur Familie der Meerschweinchen gehören, ausgewachsen über 60 kg auf die Waage bringen können und Schwimmhäute zwischen ihren Zehen haben, werden in ihrer Heimat bejagt und kommen etwa in Uruguay als Wurst auf den Teller. Kein Wunder also, dass die Capybara, wie die Wasserschweine auch genannt werden, in dieser Geschichte zu Beginn der Jagdzeit Schutz suchen. Die Hühner, die so sehr an ihr geregeltes und bequemes Leben auf dem Hühnerhof gewöhnt sind, sind jedoch wenig begeistert, als die Capybara-Herde am Uferabschnitt in ihrem Gehege auftaucht. Hier ist nun wirklich kein Platz für die Wasserschweine: Sie sind viele. Sie sind haarig. Sie sind nass. Und sie sind viel zu groß! NEIN! Hier ist kein Platz für sie. Zum Glück lassen sich die Hühner angesichts der lebensbedrohlichen Situation umstimmen. Unter strengen Auflagen, die auf die strikte Ab- und Ausgrenzung der Neuankömmlinge zielen und die nicht zu hinterfragen sind, dürfen die Wasserschweine bleiben. Erst als die Wasserschweine mit vereinten Kräften ein Küken, das durch den Zaun geschlüpft ist, vor dem Wachhund retten, ändert sich die Situation. So verkehrt sind die Wildtiere wohl doch nicht  und vielleicht spricht  mit großen, haarigen Freunden an der Seite  sogar einiges für ein Leben in Freiheit  Alfredo Soderguit, der sich auch mit seinen Animationsfilmen einen Namen gemacht hat, greift mit seiner Geschichte von den Wasserschweinen im Hühnerstall ein bekanntes Erzählmuster auf und verleiht der Geschichte von Vorurteilen, Hilfsbereitschaft und Freundschaft im herausragenden Zusammen- und Wechselspiel von Text und Bild seine eigene, fast möchte man sagen: unwiderstehliche Note. Gekonnt setzt er unterschiedliche Bildformate und filmische Verfahren ein, erzeugt Spannung, lässt schmunzeln und hoffen. Großes Kino!</marc:subfield>
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