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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Roman Schweidlenka; #Krimi mit sozialem Tiefgang. (DR)#Schon wieder ein typischer Krimi, denken vermutlich viele LeserInnen während der Lektüre der ersten Seiten. Doch bald wird deutlich, dass sich dieser Kriminalroman deutlich von anderen Vertretern seines Genres abhebt: Nicht unbedingt durch die Schilderung einer korrupten, vor Gewalttaten nicht zurückschreckenden, politischen und medialen Elite (die ist Standard in vielen Politthrillern), sondern vielmehr wegen der sozialen Kompetenz, von der die Erzählung geprägt ist.#Die Protagonistin, Susanne Mikula, eine Journalistin, die zwanghaft Autos, Menschen und Schritte zählt und als Hardlinerin Karriere in einer Stadtzeitung machen möchte, wandelt sich im Lauf des Romans zu einer mitfühlenden Person, die selbst die Probleme mit ihrem pubertierendem Sohn löst, der an der Scheidung der Eltern und Mobbing in der Schule verzweifelt. Die Gründung einer Sandler-Zeitung gewährt der gegen den Bürgermeister recherchierenden Journalistin Einblicke in das Leben der Ausgestoßenen der Gesellschaft, die hinter ihren Lumpen als durchaus interessante Menschen erscheinen. Sandlerstar "Ratte" arbeitet selbstlos an der Klärung des Falls mit, was ihm blaue Augen und Nachstellungen beschert.#Nicht zuletzt enthält das Werk eine professionelle Kritik an den Beeinflussungsmethoden der Medien, zeigt aber auch die Alternative auf: den guten traditionellen, sorgfältig recherchierten Aufdecker-Journalismus. Ein Buch, das neben gelegentlicher Spannung auch Gefühl vermittelt.</marc:subfield>
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