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      <marc:subfield code="a">Gewalt gebiert Gewalt. Beklemmendes Porträt einer Radikalisierung. (DR) Der oberösterreichische Autor Herbert Dutzler, bekannt für seine humorvollen Regionalkrimis aus dem Ausseerland, schickt in seinem Thriller »In der Schlinge des Hasses« die Leser&amp;ast;innen auf eine verstörende Gedankenreise. Sie beginnt direkt im Kopf des sensiblen Kindergartenkinds Leo, der von seinem autoritären Vater mit roher Gewalt zu Gehorsam gezwungen wird. In einprägsamen Szenen werden wir unmittelbare Zeug&amp;ast;innen seines frühen Martyriums, das tiefes Mitleid mit diesem unschuldigen Kind hervorruft. Leos Mutter fängt manche Schläge ab, endet aber selbst als gebrochene, alkoholkranke Frau. Schmerzhaft nah erleben wir Leos Entwicklung zum Jusstudenten Leopold, der sich einer schlagenden Burschenschaft anschließt und dessen immer radikaler werdende Denkweise und wachsende Paranoia ihn in einen Strudel aus Frauenunterdrückung, Ausländerhass und Gewalt ziehen. Fassungslos werden wir zu Beobachter&amp;ast;innen seiner blinden Zerstörungswut und seiner mörderischen Mission. Dennoch hoffen wir auf einen Ausweg. Kann ihn seine Studienkollegin Marinca zur Vernunft bringen&amp;quest; Bis zuletzt hält der Spannungsbogen und wartet mit einem Überraschungseffekt auf. Herbert Dutzler hat mit viel Detailkenntnis brisante Themen und glaubhafte Charaktere in einen eindrucksvollen Roman verpackt. Nachdrücklich empfohlen&amp;excl;</marc:subfield>
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