Ich fall mir selbst ins Wort
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Ich fall mir selbst ins Wort
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978-3-7076-0877-9
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Berührende und informative Darstellung eines Mädchenschicksals verbunden mit Reflexionen über das Erinnern, die zum Nachdenken anregen. (BO) In ihrem 2002 erschienenen Roman »Dieda oder Das fremde Kind« hat Renate Welsh ihre Vergangenheit literarisch verarbeitet: Ein achtjähriges Mädchen erlebt das letzte Kriegsjahr 1945 in Bad Aussee. Aufgrund des bedrückenden Gefühls der Fremdheit in der Familie ihrer Stiefmutter nennt sich die Protagonistin nur mehr »Dieda«. Ihr Alltag ist geprägt von Einsamkeit, Ungleichbehandlungen, Abwertungen, Gewalterfahrungen und Schuldgefühlen. Sie möchte dazugehören und hat gleichzeitig den Wunsch, sich abzugrenzen. Rückhalt findet »Dieda« bei ihren Stiefcousins, ihrer Freundin Gretel sowie den Großeltern. »Ich fall mir selbst ins Wort« enthält große Teile von »Dieda«, stimmig eingebettet in eine ausführliche neue Auseinandersetzung der Autorin mit ihrer Lebensgeschichte, welche nicht zuletzt durch Äußerungen ihres Umfelds zu »Dieda« in Gang gebracht wurde. Passend dazu beschäftigt sich der Text mit der Frage, welche Erinnerungen auf eigenen Erfahrungen beruhen, mit den Diskrepanzen zwischen eigenen und fremden Wahrheiten sowie der Erkenntnis, dass eine gemeinsame Vergangenheit sowohl verbinden als auch trennen kann. Renate Welshs Gedanken über ihren Umgang mit den unterschiedlichen Reaktionen ihrer Familie auf ihr Schreiben eröffnen einen Einblick in ein Autorinnenleben. Insgesamt eine Empfehlung - unabhängig davon, ob man »Dieda« gelesen hat oder nicht.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Multimediathek Hofstetten-Grünau |
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