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Leni, Schwein und der andere

Bezeichnung Wert
Titel
Leni, Schwein und der andere
Verfasserangabe
Helga Bansch
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
ungezählte Seiten
ISBN13
978-3-7026-5935-6
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Franz Lettner; #Zuerst freut sich Leni über ihren neuen Bruder. Schnell stellt sich aber heraus, dass er zum Spielen nicht taugt, dafür stinkt, herumplärrt und trotzdem von allen gehätschelt wird: So ein kleiner Schatz! Leni plädiert dafür, den anderen, wie sie ihn durchgehend nennt, zurückzugeben. Gut jedenfalls, dass Leni Schwein hat. Ihr Kuscheltier ist ein verlässlicher Freund und Tröster: 'Wir beide, Schwein!', sagte Leni. / 'Wir beide!', antwortete Schwein.#Den vielen Bilderbüchern, die Kindern helfen wollen und sollen, mit Verunsicherung und Eifersucht angesichts eines neuen Geschwisterchens umzugehen, hat Helga Bansch ein besonderes hinzugefügt: Der knappe Text ist der kindlichen Perspektive verpflichtet, zugespitzt und witzig. Auf der Bildebene werden feine Linien, zarte Zeichnungen, manchmal skizzenhaft, mit einem flächigen Farbauftrag oft in leuchtenden Rot- und Orangetönen kombiniert. Die Seitengestaltung wirkt dynamisch, dafür sorgen auch wechselnde Perspektiven und bewegungsintensive Sequenzen. Lenis Wut wird in Text und Bild deutlich vermittelt, die von ihr imaginierte fröhliche Spielwelt mit Schwein hebt das aber so lange auf, bis am Ende eine Versöhnung beider Ebenen möglich ist: Na gut, behalten wir dich. Das könnte ja doch etwas werden mit dir! sagte Leni grinsend und Schwein grunzte zustimmend. Der Erzählton und die Illustrationen sorgen dafür, das Leni, Schwein und der andere deutlich über den thematischen Kontext hinaus wirkt.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Anna Goiginger; #Leni kämpft mit starken Gefühlen, als ihr Bruder neu in die Familie kommt (ab 3) (JD)#Zunächst freut sich Leni auf ihren Bruder, denn sie wünscht sich einen neuen Spielkameraden. Diese Vorstellung zerstreut sich jedoch recht schnell: So klein wie er ist, ist er für das Mädchen noch zu nichts zu gebrauchen. Und seit er auf der Welt ist, richtet sich die ganze Aufmerksamkeit nur auf ihn. Es brodelt in Leni. Gut, dass sie Schwein hat - ihren Verbündeten, der sich ihrer Gefühle annimmt und sie durch alle neuen (anstrengenden) Alltagssituationen verständnisvoll begleitet.#Ein waghalsiger Sprung endet mit einer Verletzung, die Leni ans Bett fesselt - gleich neben ihrem Bruder. Zaghaft nähert sie sich, von Schwein sachte angestoßen, dem Bruder. Einem "Buh!" folgen Strampeln und Jauchzen - und Leni entschließt sich dazu, ihn doch zu behalten.#Veränderungen können Kindern zu schaffen machen - gerade der Übergang von der Rolle des Einzelkinds zur großen Schwester oder zum großen Bruder kann sehr schwer sein. Die in Grau und kräftigen Rottönen gehaltenen Zeichnungen der Illustratorin Helga Bansch rücken das große Geschwisterkind vollends in den Mittelpunkt. In einer Art Parallelwelt, die Eltern und Baby nur am Rande streift, verdeutlicht Bansch vorwurfsfrei all die negativen Gefühle nach der Geburt eines Geschwisterkindes. Aber Leni wird nicht sich selbst überlassen, einfühlsam nimmt sich Schwein ihrer Stimmungen an und schenkt ihr volle Aufmerksamkeit. Ein wirklich gelungener Umgang mit der Tatsache, dass negative Gefühle völlig normal und in Ordnung sind. Ein wunderbares Bilderbuch für alle, die ein Geschwisterchen erwarten.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Martina Koler; #Obwohl sich Leni auf ihr Geschwisterchen gefreut hat, ist sie maßlos enttäuscht, als der kleine Bruder plötzlich im Körbchen liegt. So hat sie sich das nicht vorgestellt! Ständig schreit oder raunzt er, seine Windeln stinken und die Aufmerksamkeit aller richtet sich ausschließlich auf den Neugeborenen. Nur gut, dass Leni "Schwein" hat, ihren ständigen Begleiter, Spielkameraden und Trostspender. Er versteht es wie kein anderer, Leni an der Hand zu nehmen, ihre Gefühle zu akzeptieren und ihr hilfreich zur Seite zu stehen. Er hält ihr die Ohren zu, wenn der kleine Bruder zu laut schreit, rennt mit ihr aus dem Zimmer, wenn er stinkt, nimmt sie in den Arm, wenn sie verzweifelt ist, hört ihr zu, wenn sie lustige Geschichten erzählt. Und gemeinsam erleben sie viele tolle Abenteuer. Auch als sich Leni trotz Schweins Warnung verletzt, bleibt er bei ihr und hilft ihr, diese Zeit zu überbrücken. Helga Bansch versteht es vortrefflich, die Gefühlswelt der kleinen Leni im Bild festzuhalten. In kräftigen Orange-Rot-Tönen zeigt sie deren Wut und Enttäuschung, aber auch ihre Flucht in positive Erlebnisse. Dem gegenüber stellt sie die in Grautönen gehaltene Realität, von der Leni auch umgeben ist: Die Eltern, die den kleinen Bruder liebkosen, den Schnuller, den er zur Beruhigung braucht, die Scharen von Tieren und Menschen, die ihn bestaunen wollen, den Esstisch, an dem niemand sitzt und Zeit für Leni hat. Wieder erzählen Bansch' Bilder so viel mehr, als in dem spärlich eingesetzten Text steht. Erzählend und dialogreich versteht sie es, Lenis Gefühle in wenigen Sätzen treffend zum Ausdruck zu bringen.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Martina Koler; #Obwohl sich Leni auf ihr Geschwisterchen gefreut hat, ist sie enttäuscht, als der kleine Bruder plötzlich im Körbchen liegt. So hat sie sich das nicht vorgestellt! Ständig schreit oder raunzt er, seine Windeln stinken und die Aufmerksamkeit aller richtet sich ausschließlich auf ihn. Nur gut, dass Leni Schwein hat, ihren ständigen Begleiter. Er versteht es wie kein anderer, Leni an der Hand zu nehmen, ihre Gefühle zu akzeptieren und ihr hilfreich zur Seite zu stehen. Er hält ihr die Ohren zu, wenn der kleine Bruder zu laut schreit, rennt mit ihr aus dem Zimmer, wenn er stinkt, nimmt sie in den Arm, wenn sie verzweifelt ist. Auch als sich Leni trotz Schweins Warnung verletzt, bleibt er bei ihr und hilft ihr, diese Zeit zu überbrücken.#Helga Bansch stellt Lenis Gefühlswelt im Bild treffend dar. In kräftigen Orange-Rot-Tönen zeigt sie deren Wut und Enttäuschung, aber auch ihre Flucht in positive Erlebnisse. Dem gegenüber stellt sie die in Grautöne gehaltene Realität, von der Leni ebenso umgeben ist. Wieder erzählen Banschs Bilder so viel mehr, als in dem spärlich eingesetzten Text steht. Erzählend und dialogreich versteht sie es, die Gefühle vieler Erstgeborener in wenigen Sätzen treffend zum Ausdruck zu bringen.
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