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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); 
Autor: Sandra Prinz; 
Ein Buch, das Kinder mit vielen Impulsfragen und trostspendenden Gedanken beim Abschiednehmen begleitet. (ab 5) (JD)
»Komm, ich trag dich ein Stück« thematisiert den nahenden Verlust eines geliebten Menschen. Der oder die Ich-Erzähler*in verstrickt sich in Gedanken, wie es wohl wird, wenn das Unausweichliche tatsächlich eintritt: der Tod. Da ertönen die tröstenden Worte einer Schildkröte: »Komm, ich trag dich ein Stück!«. Sie wird zur Wegbegleiterin, spendet Trost und gibt Halt.
Autorin Lena Raubaum gelingt es, mit reduzierter, treffender Sprache ein sensibles Thema greifbar zu machen. Sie spricht Mut zu, zu beobachten und allen Gefühlen und Gedanken Raum zu geben. Jede noch so schwierige Frage darf ausgesprochen werden: »Wie ist das, wenn man stirbt?«, »Werde ich je wieder froh sein?«. Dazwischen ist Zeit, über mögliche Antworten zu philosophieren oder sich von der Stille tragen zu lassen. Besonders hervorzuheben sind auch die zarten, symbolstarken Illustrationen von Leonie Schlager, die das Buch zu einem stillen Begleiter für die ehrliche, sanfte und trostspendende Auseinandersetzung mit der Zeit des Abschieds macht. Dieses wundervolle Werk eignet sich für junge Leser*innen ab fünf Jahren genauso wie für Erwachsene.

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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); 
Seitenweise 2025
Alle Fragen, alle Gefühle wollen atmen. Trauer gehört zu jenen Gefühlen, die keiner Norm folgen; die Raum und Zeit brauchen. Symbolisiert wird das durch die Figur der Schildkröte, die schon in Momo zum Sinnbild einer Anomalie der Zeit wurde. Aus dem Alltag gefallen, wird ein kindliches Ich von dieser Schildkröte begleitet. Im Weißraum der Doppelseiten wird deren Körper nicht nur zur Landschaft, sondern zugleich zur Bildfläche im Prozess des Abschiednehmens. Der Grund für die Trauer ist dabei nicht wichtig  vielmehr braucht es ein Gegenüber, das aufmerksam ist für große und kleine Fragen und für die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Stimmungen. Selten hat es ein Kinderbuch geschafft, so verbindlich über Trauer zu sprechen, ohne dabei auf die Vergleichbarkeit individueller Erfahrungen zu pochen.</marc:subfield>
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