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      <marc:subfield code="b">Wortgeschenke und Gedankenstupser</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Tyrolia-Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1001 Buch (http://www.1001buch.at/);  Autor: Heidi Lexe;  Wenn ein »Komodowaran« beginnt, »ohne Plan« durch die Gegend zu schlurfen, kann das »munter« zugehen  und schon ist nicht nur das Zimmer »bunter«, sondern auch die Landschaft der deutschsprachigen Kinderlyrik. Nicht weniger als das Lesen und das Leben werden in Lena Raubaums neuem Gedichtband (es ist der zweite dieser Art) zum Thema  Himmelsküsse und Flohkonzerte inklusive. Auch wenn der »Stabreim« wörtlich genommen wird und »10-Wort-Gedichte« die Sprachkreativität »schmetterlings« und »schmetterrechts« schaukeln lassen, ist es der Vierzeiler in seinen unterschiedlichen Reimvarianten, der dabei zur prägenden Form wird und für das »Hip« und »Hop«, das »Tipp« und »Topp« dessen sorgt, was niedergeschrieben wird: »Auf manchem Papier / steht Eier, Brot, Bier / auf manchem steht /Außer Betrieb!» Es ist das nur scheinbar Selbstverständliche, das Lena Raubaum (sprachlich) entdeckt und in neue (Wort-) Kontexte bringt. Ihr thematisch-motivischer Blick bleibt auf all das gerichtet, was nicht übersehen werden soll: Man könnte es eine Lyrik der Achtsamkeit nennen, wenn sie nicht nur einen Stein, sondern auch die Sprache selbst auf die Schaukel legt und »vorsichtig hin und her bewegt«; wenn sie nicht nur Geduld und Sorgsamkeit zum Thema macht, sondern auch Willenskraft und Lebensfreude. Oder Sommergedanken. Oder sonstige »Saugute Ideen«. Lena Raubaum hebt kleine Gedankenschätze und sucht dabei immer wieder die Nähe zum Aphorismus  oder zu dessen lyrisch-humor¬voller Verkehrung in charmante Sprachspiele: »Nichts im Leben ist von Dauer / dachte sich der Regen s c h a u e r« Begleitet von Katja Seiferts Vignetten, die die positive Grundstimmung in gelb-rote Körperbewegungen umsetzen, werden die emotionalen Unwägbarkeiten des Alltags aufgegriffen, wird die »Traurigkeit« aufs »Trampolin« geschickt, um dort mit der »Freude« in dynamischer Koexistenz zu gelangen. Egal ob auf »Leise Weise« oder mit »Knalleffekt«  es sind die oft unbemerkten Kleinigkeiten, die hier ihren großen Auftritt haben. Wo sonst findet man eine Miniaturhymne auf das »Spangerl«? »Dank dir in meinen langen Haaren / seh ich mehr beim Fahrradfahren« ÖKJB-Preis 2025 - Jurybegründung: Die Wort-Akrobatin Lena Raubaum schafft es auch in ihrem zweiten Lyrikband, alle Altersgruppen mit herzerwärmenden, humorvollen und tiefgründigen Gedichten und Worten zu beschenken. Dies gelingt ihr nicht nur durch einen unerschöpflichen Vorrat an Sprachbildern, sondern auch durch eine feinfühlige Beobachtungsgabe, die alltägliche Dinge auf den Kopf stellt  wie im Kopfstandgedicht. Wohlklingende Wortspiele (Wolken nuscheln) treffen auf neue Perspektiven und witzige Pointen (Mit freundlichen Füßen)  immer im Dialog mit der kindlichen Gedankenwelt und wundervoll illustriert von Katja Seifert.   ----  Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);  Autor: Laura Pellizzari;  Ein Wortgeschenk für dich und mich Sprachspielerisch in den Alltag eintauchen. »Doch der Tag, der wollte Ein guter für mich sein So danke ich ihm still Und schlafe schnurrend ein«, so die zweite Strophe des Gedichts »Behutsam«, das sich in diesem Band an dritter Stelle findet. Eine Dankbarkeitshymne an einen guten Tag  und allgemeiner: ans Leben. Es folgen 96 Seiten mit Gedichten von Lena Raubaum und liebenswürdigen Zeichnungen von Katja Seifert. Ihnen allen gemein ist die große Lebensfreude, die sich auf jeder Seite findet. Themenvielfalt Erzählt wird unter anderem vom geliebten Stofftier »Schnurrli«, das wohl nach längerer Zeit auf dem Dachboden wiederentdeckt wird  und sofort Erinnerungen weckt: »Die Oma meiner Mama hat schon mit ihr gekuschelt und hat  anstatt zu schlafen  sehr oft mit ihr getuschelt. (S.72)« Die Langeweile macht sich in diesem Buch auf die Suche nach neuen Spielgefährt*innen, ein Zebra verliebt sich in einen Zebrastreifen und die kreativsten Grußformeln werden ausprobiert: Unser Favorit ist natürlich »Bye-bye Bücherei!« (S. 41) In Erinnerung bleibt auch das Gedicht »Sorgsam «, das vor allem ängstlichen Kindern ein Trost sein könnte: »Sicher könnt ich mir Sorgen machen Sorgen über mein ganzes Leben Nur wäre das halt zirka so Wie auf heile Haut Pflaster zu kleben« (S. 14) Lyrik für die ganze Familie Wie man es von Lena Raubaum bereits kennt, wurden auch hier alle Themen in wunderschöne Wörter gekleidet. Erzählt wird mit viel Witz und mit vielen bunten Wortspielereien. Alle Gedichte laden zum Laut-Vorlesen ein und sind damit ein Spaß für die ganze Familie. Zwar werden die Texte aus einer kindlichen Perspektive erzählt, genau deswegen wird dieser Band wohl aber auch den zugehörigen Erwachsenen gefallen, die hier alltägliche Situationen aus dem Leben mit Kindern wiedererkennen werden: So verwandeln sich zum Beispiel Papas Schuhe in Boote. Manche Gedichte sind auch politisch  wie auch das Gedicht »Laute Hoffnung«, das ein Appell an den Frieden ist und eine Erinnerung daran, dass der Erhalt von Frieden als aktive Handlung gedacht werden muss.   ----  Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);  Seitenweise 2024 Die Zuversicht, die an die Tür klopft, ein schaukelnder Stein und ein Gemicht (Poesie für sich selbst): In ihrem zweiten Gedichtband zeigt Lena Raubaum erneut, was mit Sprache alles möglich ist. Der poetische Untertitel dieser wunderbaren Zusammenstellung verspricht nicht zu viel: Nachdenkliche Zwischentöne und Themen wie Trauer oder schlechte Laune stehen neben originellen Abschiedsgrüßen ("Ade, Früchtetee!") und der Lust am Sprachspiel. Gemeinsam mit den charmanten Bildideen stupsen die vielschichtigen Texte zu eigenen Gedanken an. Ein Geschenk für alle! *bn*</marc:subfield>
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