Der Rosengarten, ab 14

Bezeichnung Wert
Titel
Der Rosengarten, ab 14
Untertitel
Rosa, der Krieg und das Niemandsland
Verfasserangabe
Kathrin Steinberger
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Innsbruck ; Wien
Jahr
Umfang
286 Seiten
ISBN13
978-3-7022-4195-7
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Maria Schmuckermair; #Das bittere Schicksal einer 14-Jährigen, die als Vollwaise in den letzten beiden Jahren des Ersten Weltkriegs eine bösartige Frau betreuen muss. (ab 14) (JE)#Schon seit zwei Jahren herrscht Krieg, was auch die Zivilbevölkerung in Wien spürt, weil Lebensmittel und Heizmaterial immer schwieriger aufzutreiben sind. Rosa, deren Mutter vor zwei Jahren gestorben ist, lebt mit ihrem liebevollen Vater allein in einem Haus und bestreitet den Haushalt. Als der Vater kurz darauf bei einem Arbeitsunfall stirbt, ist die 14-Jährige Vollwaise. Sie findet zuerst Aufnahme in einem Heim, wird jedoch bald von der Fürsorge als Haushaltshilfe an eine pflegebedürftige Frau vermittelt. Frau Gruber, eine ehemalige Gastwirtin, ist geldgierig und bösartig, aber Rosa hat immerhin genug zu essen. Täglich muss sie die verschiedenen Geschäfte abklappern und in langen Schlangen anstehen, um Nahrungsmittel zu ergattern.#Rosa entdeckt das verlassene Gasthaus ihrer Kostgeberin, den »Rosengarten«. Heimlich richtet sie sich darin ein. Eines Tages findet sie dort Simon, einen desertierten, am Bein verletzten Soldaten. Sie pflegt seinen gefährlichen Wundbrand und versorgt ihn über Monate unbemerkt mit Essen und Kleidung. Daraus entwickelt sich eine vertrauensvolle Freundschaft.#Sowohl die einfache Sprache als auch die chronologische Erzählstruktur in kurzen Kapiteln entsprechen der berührenden, schmerzlichen Handlung. Neben den rücksichtslosen, egoistischen Figuren in dieser Geschichte gibt es auch hilfsbereite, mitfühlende Charaktere, sodass letztlich alles zu einem guten Ende findet. Eine leicht zu lesende, aber auch aufwühlende Lektüre. Breit empfohlen!## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Seitenweise 2024#Der Erste Weltkrieg eine Epoche, von der selten erzählt wird, aus einer Perspektive, die selten zu Wort kommt (ein auf sich allein gestelltes junges Mädchen). Rosa hat beide Eltern verloren und kommt als Kostkind zu Frau Gruber, einer alten Witwe, die früher das Gasthaus Rosengartl betrieben hat. Dank deren nicht enden wollenden Lebensmittelvorräte kommen die beiden halbwegs durch den Krieg. Doch dann entdeckt Rosa im leerstehenden Gasthaus einen jungen verletzten Soldaten. Ausgehend von akribischer historischer Recherche erzählt die österreichische Autorin packend über Krieg und seine Auswirkungen auf die Menschen, von moralischen Entscheidungen und nicht zuletzt von Selbstbestimmung und Emanzipation.#*bn*
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