Rosie auf dem Baum
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Rosie auf dem Baum
|
| Verfasserangabe |
Isabel Pin
|
| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Innsbruck
|
| Jahr | |
| Umfang |
[26] S. ; überw. Ill
|
| ISBN13 |
978-3-7022-3828-5
|
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Alexandra Gölly-Liebich; #Bunte Entdeckerfreuden für Kinder und ein wundervoller Denkanstoß für Erwachsene mit Rosie auf dem Baum. (ab 4) (JD)#Die Handlung von "Rosie auf dem Baum" ist so schlicht wie einprägsam: Am Dienstag klettert Rosie auf einen Baum. Und auf dem bleibt sie. Man will sie herunterlocken, wird streng. Rosie möchte nicht. Erst dann versucht man zu verstehen, warum Rosie bleiben will. Die herrlich einfache Antwort: Es ist schön dort oben. Manchen Kindern gefällt, was Rosie tut, andere kümmern sich nicht darum. Und am Montag, da klettert Rosie ohne weiteres Zutun wieder herunter und legt sich auf die grüne Wiese.#"Rosie auf dem Baum" arbeitet mit einer Art doppeltem Boden. Für Kinder ist es ein hübsch und detailreich illustriertes Buch, das über die sture Rosie kichern lässt. Wenn man sich als Erwachsener auf die Handlung einlässt, mag man jedoch vielleicht eine weitere Botschaft entdecken. Da sticht ins Auge, dass Kinder Rollenbildern entsprechen sollen. Man verlangt von ihnen, zu funktionieren, bevor man ihre Beweggründe hinterfragt. Rosie mag vielleicht sogar eine Metapher sein, für den Charakter und die Individualität, schlicht Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Und auch dafür, dass Erwachsene ihnen dabei vielleicht manchmal mehr im Weg stehen, anstatt an ihrer Seite zu gehen.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Martina Koler; #Rosie macht, was sie will. Am Dienstag klettert sie auf einen Baum und macht es sich dort gemütlich. Sie denkt gar nicht daran, wieder nach Hause zu gehen. Sie genießt den Geruch, den Ausblick, die Ruhe. Sie hält allen Aufforderungen und Drohungen der Erwachsenen wieder runterzukommen stand. Sogar Leitern und Stühle werden ihr auf die Wiese gestellt, mit Kuchen und Geschenken soll sie überredet werden. Niemand frägt, warum Rosie auf dem Baum bleiben will. Mittwoch, Donnerstag, Freitag die Tage vergehen, in der Nacht wird es dunkel. Manchmal bekommt Rosie Besuch. Nicht nur da erzählen die Bilder mehr als der kurze Text. Erst am Samstag beginnt jemand mit ihr zu sprechen und versucht, ihre Beweggründe zu verstehen. Manche Kinder vergessen sie, andere kommen am Sonntag, um mit ihr zu spielen. Von Tag zu Tag macht sich der Herbst deutlicher bemerkbar. Am Montag klettert Rosie vom Baum und legt sich in die Wiese, im Gleichklang mit den Zugvögeln, die sich auf dem Weg in den Süden befinden. In verschwommenen Aquarellbildern erzählt Isabel Pin die Geschichte dieses selbstbewussten Mädchens, das mit großer Überzeugung und Sicherheit seinen Weg geht, sich durch nichts und von niemandem beirren und umstimmen lässt. Wer hier auf dem Baum sitzt, erinnert an eine moderne Pippi, ein Mädchen eben, das sich an keine Konventionen hält - "Du solltest mit Puppen spielen oder Fahrrad fahren" - und durch seine Beharrlichkeit auch die Erwachsenen zum Nach- und Umdenken zwingt. Der äußerst knappe Text kann schnell vorgelesen werden, erschließt sich aber erst und besonders durch den genauen Blick auf die durch ihre Einfachheit überzeugenden Bilder, die die Kinder zum Fantasieren und Sprechen anregen.
|
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Bibliothek Gmünd in Kärnten |
Anfahrt |
