Das Gute daran
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| Titel |
Das Gute daran
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| Verlag | |
| Ort |
Innsbruck
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| Jahr | |
| Umfang |
[13] Bl.
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| ISBN10 |
3-7022-3519-1
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| ISBN13 |
978-3-7022-3519-2
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Andrea Kromoser;
Auftritt eines Kindes (blonde Locken, kurze Hosen, Stiefel): lässig lehnt es am Türstock einer geöffneten Wohnungstür, den Blick in die Ferne gerichtet. Von unten hält eine, wie mit Kreide gezeichnete, Hand ein Babyfoto in diese Szene. Als ich noch klein war, haben sich meine Mama und mein Papa getrennt. Damals waren Mama und Papa oft wütend oder traurig und dann war ich sicher auch traurig, erzählt der Text dazu. Auf den kommenden Bilderbuchseiten berichtet das Kind davon, wie das jetzt ist, an den Wochenenden und Tagen mit Papa und den anderen Wochenenden und Tagen mit Mama.
Sabine Heine ist Architekturillustratorin. In dieser Sparte sind Menschen am Werk, die Bauvorhaben akkurat so zeigen, dass andere sich eine Vorstellung davon machen können. Geradlinig dargestellte Gebäude, Städte, Straßenzüge oder per Lineal gezogene Linien sucht man in Sabine Heines Bilderbuchillustrationen jedoch vergeblich. Markierungen, die die räumliche Vorstellungskraft unterstützen und den Bildraum begehbar erscheinen lassen, finden sich dafür umso deutlicher. Wobei vor allem die textlose Doppelseite in der Mitte des Bilderbuches überzeugt. Die in der Draufsicht dargestellte Illustration ermöglicht einen Überblick, hier wird die Geschichte bildlich zusammengefasst. Denn in den beiden Zimmern des Kindes, die übereinandergreifen und doch nebeneinander dargestellt wurden, finden sich alle Requisiten, die in den davor und danach erzählten Szenen zentral sind. Die Comics und die Legosteine aus dem Kinderzimmer in Papas Wohnung, die Bauklötze und die Sterne aus Goldpapier aus dem Zimmer in Mamas Wohnung. Diese Sterne sind das Requisit für einen weiteren Aspekt der stimmig erzählten Familiengeschichte, sie schenken Trost: Wenn ich bei meiner Mama bin, vermisse ich manchmal Papa ganz arg. Das Gute daran ist, dass meine Mama sich ganz nah zu mir setzt und mit mir viele Sterne aus Goldpapier bastelt.
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Petra Fosen-Schlichtinger;
Doppelte Verortung als doppeltes Glück. Oder welche Vorteile es hat, ein Trennungskind zu sein. (ab 3) (JD)
Dass sich Paare trennen, ist heute gang und gäbe, auch wenn sie Kinder haben. Das hat Folgewirkungen für die Kleinen. Daher ist es wichtig, sich des Themas "Trennung" auch in Bilderbüchern anzunehmen und die Vorteile und Nachteile dieses Ereignisses für die Betroffenen aufzuzeigen.
"Das Gute daran" rückt ein Kind in den Mittelpunkt, das einen Teil seiner Zeit bei Mama, den anderen bei Papa verbringt. Anhand verschiedener Alltagssituationen wird dargestellt, wie unterschiedlich sich diese mit dem jeweiligen Elternteil gestalten. Im Fokus sind dabei immer die Vorteile, welche das Kind daraus generiert. Etwaige Nachteile und Probleme der doppelten Verortung werden nur ansatzweise behandelt.
Anne Rickerts Texte sind leicht verständlich, jede Situation, die sie schildert, ist in sich schlüssig und kann für sich genommen als Türöffner für Gespräche mit Kindern dienen! Besonders bemerkenswert sind die Illustrationen von Sabine Heine. Man sieht, dass hier eine Frau mit viel Gefühl für Farbe und Form am Werk war. Ihre Bildsprache ist klar, knapp und bietet auf jeder Seite einen Ankerpunkt für`s Auge.
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Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Christina Repolust;
Einmal haben sie zusammengewohnt, doch auch eine große Liebe darf enden, Ehen scheitern und die, die sich einst liebten, gehen getrennte Wege. Kinder erleben Streit zwischen ihren Eltern, sind verunsichert und sehnen sich nach einem Zuhause ohne Wut, ohne Hass und ohne Dauerstreit. Scheidung! Und danach? Genau hier knüpft Anne Rickert an, indem sie ein namenloses Kindergartenkind von Mamaund Papatagen sowie Mama- und Papawochenenden erzählen lässt. Sie leben nun getrennt, sind jedoch wieder glücklich. Beide Elternteile haben jetzt mehr Zeit für ihr Kind. Bei Mama gibt es eine Katze, bei Papa wird, außer im Winter, immer gegrillt. Mama ist pünktlich zur Abholzeit im Kindergarten, Papa kommt manchmal zu spät. Gegensätze werden ohne Vorwurf geschildert, stattdessen betrachtet die Hauptperson resilient ihre Situation und spricht unter anderem von der Sehnsucht nach Mama an den Papatagen oder umgekehrt. Der Refrain "Das Gute daran ist" erläutert den Leserinnen und Lesern, wie viel Gutes durch die neue Situation entstehen kann. Alles darf sein, in dieser idealtypischen Trennungssituation, aber auch gut gelöste Trennungen dürfen sein, im Leben und im Bilderbuch erst recht. Empfehlenswert ab vier Jahren.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
überw. Ill. (farb.)
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| Antolin |
Klasse: 2
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Haydn-Bibliothek Hainburg |
Anfahrt |
Klasse: 2
