König Nesselbart
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| Titel |
König Nesselbart
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| Verfasserangabe |
Wieser, Maria
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Innsbruck
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| Jahr | |
| Umfang |
[13] Bl.
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| ISBN10 |
3-7022-3390-3
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| ISBN13 |
978-3-7022-3390-7
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Heike Byn;
Annotation: Wie Geduld und Einfallsreichtum der resoluten Rosine helfen, den tyrannischen König zu zähmen, davon erzählt das Bilderbuch-Märchen König Nesselbart von Maria und Sabine Wieser.
Rezension: Jedes Kind kennt Brennesseln. Sie pieksen furchtbar und hinterlassen schmerzende Bläschen auf der Haut. Doch wer mit ihnen umzugehen versteht, zaubert daraus Tee, Bonbons oder eine wohlschmeckende Suppe. Mit Geduld und dem richtigen Know-how. Beides bringt die resolute Dame Rosine mit, als sie am Hof des cholerischen und nörgelnden König Nesselbart anheuert. Der hat zuvor nicht nur seinen Untertanen das Lachen, Naschen, Rasten und Spielen verboten, sondern auch mit der Köchin und dem Kammerdiener seine letzten treuen Gefährten vergrault. Ausgerechnet mit einem frischen Brennesselbrot das Kraut schneidet sie nachts aus seinem Bart bringt Rosine den bärbeißigen König zum genussvollen Brummen. Ein gelungener Wendepunkt der Erzählung, bei dem wohl das Motiv des entmachtenden Haareschneidens wie auch Samuel Hahnemanns homöopathisches Prinzip Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt Pate gestanden haben. Der Rest ist schnell erzählt: Je mehr Brennesseln Rosine aus dem königlichen Bart schneidet, um daraus immer neue Köstlichkeiten zu brutzeln, desto mehr verbessert sich Nesselbarts Laune und damit auch die Stimmung im Reich.
Die kleine Märchengeschichte für Kindergartenkinder entstand im Rahmen des Projekts lesen lieben lernen der Wiener St. Nikolausstiftung. Kleine Leserinnen und Schauer hatte auch die Illustratorin Karoline Neubauer bei der gestalterischen Umsetzung fest im Blick: Zeichnungen, Fotografien, Gebasteltes und Gemaltes arrangierte sie zu Szenerien in der Natur, fotografierte die Ergebnisse und stellte sie zu ungewöhnlichen Collagen zusammen. Manche wirken wie von Kinderhand erschaffen, ein bisschen roh und ungestüm und damit ganz so wie König Nesselbart selbst. Infos, Bastelideen und Rezepte zum Downloaden runden das kleine Gesamtkunstwerk ab.
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Martina Adelsberger;
Märchen und praktische Tipps rund um die Brennnessel. (ab 4) (JD)
"König Nesselbart war ein mächtiger, böser Herrscher und obendrein ganz furchterregend anzusehen." Er hatte ein grünes Gesicht und am Kinn viele Brennnesseln. Ein Näherkommen war nicht anzuraten, denn dabei verbrannte man sich ganz fürchterlich. König Nesselbart war auch ohne körperlicher Berührung nicht angenehm. Er verbot alles, was Spaß machte, wie Lachen, Naschen, Rasten und Spielen. Kein Wunder, dass seine Bewohner flohen. Der König blieb allein zurück. Nach tagelanger Dosenkost wollte er zumindest wieder eine Köchin in seinem Reich. Fast hätte er Rosine, die neue Hofköchin, ebenso rausgeekelt. Wie das Land dank Beeren, Samen, Blumen, Kräutern und Brennnesseln wieder erblüht und bewohnbar und der König am Ende sogar glücklich wird, ist im Buch nachzulesen.
Die Illustrationen von Karoline Neubauer sind außergewöhnlich. In einer Collage setzt die Illustratorin Gezeichnetes, Fotografiertes, "Gerissenes" und Gebasteltes zu einem Bild zusammen. Die Bilder wirken gleichzeitig zwei- und dreidimensional. Außerdem machen sie Lust, selber solche Figuren zu entwerfen und eigene Bilder zu gestalten. Märchen und Praktisches werden in Bild und Text vereint. Das Realistische der "Wald- und Wiesenfotografie" bekommt seinen Platz allerdings erst im ergänzenden Download (www.tyroliaverlag.at/list/978-3-7022-3390-7). Wissen, Tipps, Rätsel und Rezepte rund um die Brennnessel sind in das virtuelle Parallel-Werk eingeflossen.
Das empfehlenswerte Buch wurde mit dem Friedl-Hofbauer-Preis 2013 ausgezeichnet und entstand in Kooperation mit der St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung und dem Kinderbuchhaus im Schneiderhäusl.
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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Lachen, Naschen, Rasten und Spielen verboten! Es ist kein Wunder, dass dem bösen Nesselkönig alle Untertanen davonlaufen. Nicht, dass ihn das prinzipiell stören würde, aber ohne Köchin muss er sich von Dosennahrung ernähren. Dreimal am Tag. Bis die Wanderin Rosine des Weges kommt und ein unkonventionelles Rezept ausprobiert Die schlichte Geschichte des grünen Griesgrams, der von seiner neuen Köchin und dubiosen Kochideen bekehrt wird, wird von Karoline Neubauer theatral inszeniert: Neben Collagen aus Papier, Haushaltsgegenständen und Naturmaterialien sind viele Szenen im Wald fotografiert worden, die papierenen Protagonist_innen sitzen auf Moos und sind mit Blüten behängt. So wird die eigentliche Hauptdarstellerin die unterschätzte Brennnessel in ihrer natürlichen Umgebung schick in Szene gesetzt.
*STUBE*
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Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/);
Autor: Anita Lehner;
Zugegeben: Wer liebt schon die Brennnessel? Man muss schon ein bisschen an die Hand genommen werden, um dieses Buch, das gleich am Vorsatzpapier nur so vor ihren grünen Blättern strotzt, in die Hand zu nehmen. Der Herrscher dieses Landes ist ja auch zu unsympathisch: Ihm wächst dieses Kraut sogar im Gesicht - und wehe, wenn ihm wer zu nahe kommt! Kein Wunder, dass dem König Nesselbart die Untertanen scharenweise davonlaufen. Er verbietet alles, was schön ist und Spaß macht: naschen, rasten, spielen. Als sich dann noch seine Köchin davonmacht und er nur mehr von Dosenessen lebt, merkt er, wie einsam er geworden ist. Wäre da nicht Rosine des Weges gekommen, die ihm Nacht für Nacht ein Stückchen des Bartes abschneidet, um daraus die köstlichsten Brennnesselrezepte zu kochen, wer weiß, wie es mit diesem König geendet hätte!
Karoline Neubauer bettet die Geschichte in eine Waldlandschaft ein, in welche die Flachfiguren hineingestellt werden. Dass Rosine das Herz am rechten Fleck hat, lässt sich schon am Geschenkpapier erkennen, aus dem ihr Kleid geschnitten ist. Jens Thiele fordert für die Analyse eines Bilderbuches auch den Aspekt mitzubedenken, ob es zu kreativem Tun auffordert. Diesem preisgekrönten Buch (Friedl-Hofbauer-Preis) gelingt das auf mehreren Ebenen.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
zahlr. Ill. (farb.)
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| Antolin |
Klasse: 2
Zum Antolin Quiz
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei Weißenbach am Lech |
Anfahrt |
Klasse: 2
