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      <marc:subfield code="a">Seele sucht Ruhe</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Gedanken aus der Einsiedelei</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Spirituelle Anregungen eines modernen Eremiten - nicht zuletzt zum Thema "Sucht". (PR) Bruder Raimund von der Thannen, seit 2003 Regularoblate des Benediktinerstiftes St. Lambrecht, verbringt die Zeit von Ostern bis Spätherbst als Eremit auf dem Palfen bei Saalfelden. Hier versucht er, eine Spiritualität in Anlehnung an die ägyptischen Wüstenväter zu leben, und ist geistlicher Gesprächspartner für viele BesucherInnen, die mit den unterschiedlichsten Anliegen und Nöten zu ihm kommen. Der Titel des vorliegenden Bändchens ist nicht zufällig zweideutig: "SEELE SUCHT RUHE". Von der Thannen deutet Sucht als meist unbewusste Sehnsucht und Suche nach Gott. Sein Blick auf die verschiedensten Süchte der modernen Gesellschaft - seien es nun die "stoffgebundenen" Süchte wie Alkoholismus, Drogen und Medikamentensucht, seien es Suchterkrankungen, die sich mehr im Kopf abspielen, wie Spielsucht oder die Existenz als Workoholic - ist dabei ein durchaus realistischer und fachkundiger. Dies verwundert nicht, wenn man seine Kurzbiografie im Klappentext liest und seine autobiografischen Anmerkungen zur Kenntnis nimmt: Der Autor hat nicht nur als langjähriger Leiter eines sozial-psychiatrischen Wohnheims in Bregenz vielfältigste Erfahrungen gemacht, er war selber jahrzehntelang spielsüchtig und zerstörte damit seine berufliche und familiäre Existenz. Seine Beschäftigung mit der Weisheit der Wüstenväter gewinnt vor diesem Hintergrund an glaubwürdiger Authentizität. Ein Band, der sich in durchaus bedenkenswerter Weise aus spiritueller Sicht mit einer Krankheit unserer Zeit auseinandersetzt. Lesenswert.</marc:subfield>
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