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      <marc:subfield code="a">Tiroler Märchen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Christina Gastager-Repolust; &#xD;
Tiroler Volksmärchen der Brüder Zingerle (19. Jhdt.) in behutsamer Adaption einer heutigen Märchenerzählerin. (ab 4) (JM)&#xD;
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MärchenerzählerInnen haben auch bürgerliche Namen und Adressen; so etwa heißt die bekannte "Frau Wolle" im Alltag, also dann, wenn sie nicht von Wundern und Verwandlungen erzählt, Karin Tscholl und lebt in Innsbruck. Sie hat sich zusammen mit der Illustratorin Irmingard Jeserick sehr viel vorgenommen: alte Tiroler Volksmärchen neu aufzubereiten, deren häufig ausufernden Erzählfluss für Kinder und Erwachsene etwas zu straffen und damit die Konzentration auf das Wesentliche des einzelnen Märchens zu lenken.&#xD;
"Der Pechvogel" lautet der Titel des ersten Märchens: Ein Tor und zugleich Pechvogel irrt durch den Wald, von Station zu Station auf der Suche nach einer Antwort darauf, warum ausgerechnet er immer vom Pech verfolgt wird. Sein Problem wird schließlich gelöst, er hat jede Chance verspielt, da er stets dem Augenblick und dessen Zauber entfliehen wollte. In dezenten Vignetten und leise im Hintergrund schmücken die Illustrationen die kraftvollen und bilderreichen Märchen, sie bilden keine Personen ab, sondern erfüllen ihren Auftrag bestens, indem sie Details ins Bild setzen.&#xD;
Die Märchen von Frau Wolle leben von ihrem mündlichen Vortrag, ihr Elan ist auch der Druckform anzumerken: Ein empfehlenswertes Buch zum Vorlesen, zum Selberlesen und zum Weitererzählen, ganz in der Tradition der Volksmärchen.</marc:subfield>
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