Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es genauso gemacht
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| Titel |
Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es genauso gemacht
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| Untertitel |
Roman
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| Person | |
| Verlag | |
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| ISBN13 |
978-3-7017-1808-5
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Ursula Pirker;
Humorvoller Roman über eine Frau, die offensichtlich nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat. (DR)
Melanie wohnt in Wien, hat einen guten Job, ist geschieden und hat eine 17-jährige Tochter (Adele). Sie ist am Land aufgewachsen, bei einer liebevollen Mutter, die aber als Alleinerziehende sehr auf die Finanzen achten musste. Melanie hat daher schon bald neben der Schule dazuverdient, hat auf den Feldern geholfen und sich in der Familie eingebracht. Doch alles in ihr schrie nach Veränderung. Mit dem Studium ergab sich endlich die Möglichkeit, in die Stadt zu kommen. Dort verliebte sie sich gleich in einen gutaussehenden Mann (Vincent), der noch verheiratet war und bereits Kinder hatte. Allen Unkenrufen zum Trotz heiratete sie diesen Mann und erlebte einige Jahre in großem Luxus. Doch diese Welt fing an zu bröckeln, seine Kommentare ihr gegenüber wurden verletzender und schließlich wurde auch Melanie wie ihre Vorgängerin durch eine neue junge Frau (Sally) ersetzt. Dann wandern Vincent und Sally nach Neuseeland aus und bieten der dreizehnjährigen Adele an, ein Auslandsjahr bei ihnen zu verbringen. Melanie stimmt dem schweren Herzens zu, kann allerdings nicht ahnen, dass kurz darauf die Corona-Pandemie ausbricht und Neuseeland komplett abgeschottet wird.
Wir lernen Melanie an dem Punkt kennen, als sie nach vier Jahren Trennung von ihrer Tochter erneut darauf wartet, dass diese über den Sommer nach Wien kommt. Sie zergeht regelrecht vor Sehnsucht und schafft es kaum, ihr Handy aus der Hand zu legen. Ständig googelt sie die Region, wo Adele wohnt, prüft, ob es Vorkommnisse gab, ob ihr Kind in Gefahr ist.
Ihre Freundinnen und ihr Cousin geben ihr jedoch guten Halt, auch, wenn sie manchmal abwechselnd sich selbst oder die anderen hasst, ist sie doch glücklich, Melanie zu sein. Obwohl sie weiß, dass sie viele Entscheidungen aus heutiger Sicht anders hätte treffen sollen, steht sie dazu.
Auch diesem, inzwischen fünften Roman von Mieze Medusa merkt man an, dass die Autorin aus der Poetry Slam-Szene stammt. In Melanies Kopf spielt sich eine Art Gedanken-Rap ab. Ihre teils sehr humorvollen Ideen und Gefühle, ihre Überlegungen erzeugen eine Rhythmik, die zum Weiterlesen animiert. Ein sehr empfehlenswerter rasanter Roman, der Tage später noch nachwirkt.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bücherei im Gwölb Öffentliche Bücherei Katzelsdorf |
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