Adalbert Stifters Liebespost
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Adalbert Stifters Liebespost
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| Untertitel |
Von Liebesleid und Gattenglück
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| Verfasserangabe |
Adalbert Stifter . Hrsg. von Günther Eisenhuber
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Salzburg
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| Jahr | |
| Umfang |
187 S.
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| ISBN13 |
978-3-7017-1425-4
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| Annotation |
Alle Stifterfreunde wissen, dass seine Ehebriefe nicht zu den herausragenden Produkten seiner Schriftstellerei gehören. Das sind oft endlose Kaskaden leerer Beteuerungen, ein Wortschwall um seiner selbst willen. Es ist ja rührend, wie besorgt Stifter um seine "teuerste Gattin" ist, er steigert sich hinein und stilisiert eine ideale Ehe, allerdings ahnt man auch an manchen Stellen, dass die Wirklichkeit banaler und viel differenzierter ist. Schon die in jungen Jahren angebetete Fanny verleitet ihn dazu, aus ihrer Beziehung ein "liebliches Phantom" zu machen, das wie ein "Kartenhaus" zusammenstürzen muss. Seine Ehe blieb dagegen stabil, vielleicht auch deshalb, weil Stifter oft viele Wochen von seiner Frau getrennt war, aber eine stete Briefbrücke baute und alles erzählte, was sich bei ihm ereignet hat. Da werden kleine heitere Geschichten erzählt, wie er z. B. zwei verfeindete Gruppen von Bauern miteinander versöhnte, und er vergisst nicht, von seinen Essvergnügungen zu berichten. "Dann harrt meiner eine ganze Ente. Mich hungert aber jetzt schon so, dass ich glaube, ich esse zwei." - Wenn man den harmlosen Plauderer Stifter kennen lernen will, der von seinem Alltag alles erzählt, was ihm gerade einfällt, dann ist dieses Büchlein sehr geeignet. Und manchmal wird man auch nachdenklich über eine naiv scheinende Bemerkung: "Daß du nicht krank wirst. Ich bitte Gott um nichts, als daß er keins von uns vor der Zeit sterben läßt, damit das andere nicht den ganzen langen öden Weg allein gehen müsse, der ihm noch im Leben übrig ist." *LitFo* Otto Betz
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| Altersbeschränkung |
0
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Stadtbücherei Schärding |
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