<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Eisenhuber, Günther</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Literatur</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Alltagsleben</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Schriftsteller</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Privat</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">aus dem Alltag der Dichter und Denker</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="c">Hrsg. Günther Eisenhuber</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="a">Salzburg</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Residenz Verl.</marc:subfield>
      <marc:subfield code="c">2004</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Die Reduktion der Mythen oder Der Blick durchs Schlüsselloch 'Sie outen sich alle. Aber so outet sich niemand.&#x93; So wird H.C. Artmann treffend auf dem Bucheinband zitiert. Unsere großen Frauen und Männer, unsere Verehrten und Geschätzten, DIE Vorbilder in Sachen Literatur und Philosophie, haben auch einen ganz normalen Alltag. Sie leiden an Zahnschmerzen und Schlaflosigkeit, haben Durchfall und glauben mit Wein den Weltschmerz wegspülen zu können; und sie hassen das Alter, keiner ergraut 'in Ehren&#x93;. Sie haben eine Mutter die zur Ordnung ermahnt und stammeln Liebesworte, die einem bestenfalls vierzehnjährig über die Lippen kommen. Herrlich und erfrischend. Da schreibt z.B. Zweig an Roth: 'Bitte schonen Sie sich. Bleiben Sie im Bett, um nicht zu trinken.&#x93; Und Roth an Zweig: 'Machen Sie sich bitte um mein Trinken keine Sorgen. Es konserviert mich viel eher, als dass es mich ruiniert.&#x93; Oder Heine an seine Elise 'Liebste süßeste Katze, ich küsse die beiden Pfoten, nicht auf einmal, sondern die eine nach der anderen.&#x93; Und das im fortgeschrittenen Alter zu einer sehr jungen Frau. Unsere großen Dichter und Denker haben den Alltag so gut und so schlecht bewältigt wie wir alle. Durch diese scheinbare Unzulänglichkeiten gewinnen ihre wahren Werke an Überzeugungskraft und lassen sie ehrlicher und wahrhaftiger werden. Der Herausgeber Günther Eisenhuber hat das Buch mit Briefen und Tagebucheintragungen - von Altenberg bis Zweig - in neun Themenbereiche gegliedert und führt uns damit durch viele Alltagssituationen, die ein Leben begleiten: heiter, traurig, zornig, melancholisch und leidend. Ein Buch das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um darin zu blättern, mit dem 'guten&#x93; Gefühl, auch die Bedeutendsten kämpfen mit der Widrigkeit des Alltäglichen. *bn* Ilse Hübner</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">3701713685</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">3701713685</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="300">
      <marc:subfield code="a">208 S. : Ill.</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
