Malibu Orange
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Malibu Orange
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Ulrike Haidacher
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Graz
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| Jahr | |
| Umfang |
224 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-7011-8350-0
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Michael Wildauer; #Probleme der Selbstfindung treffen auf Probleme der Freundin. (DR)#Anja hat gekündigt, eine Krankenschwester im frühen Burn-out. Sie wohnt wieder bei ihren Eltern und ist total verunsichert. Ist sie eine Versagerin? Die Eltern helfen, aber natürlich nur, bis diese kleine Krise vorbei ist, die jungen Leute heutzutage halten ja gar nichts mehr aus. Anja möchte sich ihrer besten Freundin anvertrauen und lädt sie nostalgisch zu Malibu Orange ins Café Ulli ein, »ein anständiges Lokal mit Erinnerungen und Grind«. Doch die Freundin benimmt sich nicht wie gewohnt, sie ist frisch verliebt und ihr Partner ist wichtiger als die beste Freundin oder sonst etwas auf der Welt. Nur mehr Anjas Oma ist ein Fels in der Brandung, doch die Oma ist schon sehr alt.#Haidacher wird als Kabarettistin bezeichnet und deswegen ist das angeblich ein humorvolles Buch. Aber dafür beobachtet sie viel zu genau, schaut hin, auch wenn man das nicht sehen will, und steckt manchmal scherzhaft den Finger in die Wunde, die natürlich trotzdem schmerzt. Sprachlich ist es eine Achterbahn von »dem Volk aufs Maul geschaut« über Satzkaskaden wie bei Thomas Bernhard bis zur nüchtern-sachlichen Darstellung. Auch thematisch wird viel angerissen, man darf sich aber keine Lösung oder Abgeschlossenheit erwarten. Am besten ist vielleicht der Teil, in der ihr die Freundin entgleitet, so viele Suspense-Elemente gab es wohl selten außerhalb eines Thrillers. Modern, intelligent was will man mehr?
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