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      <marc:subfield code="a">Der Metzger sieht rot</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der zweite Fall des schrulligen Restaurators und unfreiwilligen Hobbydetektivs. (DR) Ein aus Afrika stammender Ersatztormann, der den österreichischen aus der Stammformation zu verdrängen droht, wird vergiftet und bricht auf dem Fußballfeld tot zusammen. Danjela Djurkovic, die Freundin von Willibald Adrian Metzger, wird krankenhausreif geschlagen und liegt im Koma. Und die Spur dieser beiden Verbrechen führt geradewegs zum ausländerfeindlichen Fanclub des Fußballvereins Kicker Saurias. Wieder sieht sich der Metzger gezwungen, auf eigene Faust zu ermitteln, wieder gegen die Warnungen und trotzdem mit der Hilfe seines Freundes, des Polizisten Pospischill. Und schneller als ihm lieb ist, wird auch sein eigenes Leben bedroht. Der Autor Thomas Raab gibt in einem Interview sogar zu, dass Wolf Haas sein Lieblings-Krimiautor ist. Das merkt man vor allem bei den vielen Abschweifungen, Assoziationsketten und Gedankensprüngen, die den Stil des Buches prägen. Doch wo bei den Alltagsphilosophierereien von Wolf Haas' Protagonisten immer ein ironisches Augenzwinkern durchscheint, kommt der vorliegende Roman mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger daher. Trotzdem ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der das Fußball-Milieu unter die Lupe nimmt und mit einem unerwarteten Ende überrascht. *bn* Lukas Schmuckermair</marc:subfield>
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