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      <marc:subfield code="a">Integration, Rassismen und Weltwirtschaftskrise</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Hrsg. v. Manfred Oberlechner ...</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wien</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ein besonderer Aspekt der Auswirkungen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt wird in einem von Manfred Oberlechner und Gerhard Hetfleisch herausgegebenen Band über "Integration, Rassismen und Weltwirtschaftskrise" thematisiert, nämlich die Folgen für Zuwanderer. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit war, so zitieren die Herausgeber den "Internationalen Migrationsausblick" der OECD (2010), 2008 bis 2009 in fast allen OECD-Ländern unter im Ausland Geborenen höher als unter den im Inland Geborenen, ein Trend, der auch bei jungen Zuwanderern festzustellen ist. So belief sich die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund 2009 in den USA auf 15 Prozent, in Kanada auf 20 Prozent und in der EU15 auf 24 Prozent (S. IX). Zudem steigt die Ablehnung von Zuwanderern in den USA und in Europa, wie eine zitierte Studie "Transatlantic Trends: Immigration 2009") belegt. Immigration werde demnach mehrheitlich als Problem denn als Chance wahrgenommen. Dass die ökonomische Krise "die verschiedenen Formen der Ungleichheitspraxis verschärft", sei eine "soziologisch und sozialpsychologisch gut begründete These", so Hilde Weiss im Vorwort. Dass der Rassismus den ökonomischen Krisenzyklen folge, könne daher als ein "soziales Gesetz" bezeichnet werden: "Vor allem die schlechter gestellten Gruppen der Gesellschaft  reagieren mit Angst und sehen eine Bedrohung in der ´billigeren´ Konkurrenz um Arbeitsplätze." (S. VII).</marc:subfield>
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