Die Housesitterin
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| Titel |
Die Housesitterin
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| Untertitel |
ein Traum von einem Job. Oder? : Thriller
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| Person | |
| Verlag | |
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| ISBN13 |
978-3-651-02516-5
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Cornelia Gstöttinger;
Ein Treffen auf einer abgeschiedenen Ostseeinsel wer stellt hier wem eine Falle? (DR)
Der Prolog wirft uns Leser*innen unmittelbar in ein nächtliches Schreckensszenario: Ein Mensch treibt im Pool, die Wiederbelebungsmaßnahmen sind vergeblich. Welche zwei Figuren die Leiche finden, bleibt ebenso im Verborgenen wie die Identität des Toten. Die ersten drei Seiten schüren sogleich die Neugier und werfen zahlreiche Fragen auf: Aus welcher Perspektive wird der Prolog erzählt? Kam es zu einem Streit? Gab es einen Unfall? War es Mord? Im Folgenden fügt sich Stück für Stück zusammen, wie es zu dem tragischen Unglück kam. Emily Rudolf bedient sich dabei verschiedener Erzählperspektiven und springt chronologisch hin und her.
Cecilia ist Housesitterin. Sie passt auf die Häuser fremder Leute auf, während diese verreist sind. Versucht der Realität zu entfliehen und hangelt sich von Auftrag zu Auftrag. Blickt dabei in fremde Leben, eignet sie sich stückweise an. Ihr altes Dasein hat sie gemeinsam mit ihren wenigen Habseligkeiten in einem kleinen WG-Zimmer zurückgelassen. Nun befindet sie sich auf dem Anwesen der Waldners, einem imposanten Haus, das auf einer ansonsten unbewohnten Ostseeinsel thront. Einsam gelegen, umgeben von Meer, nur mit dem Boot zu erreichen das perfekte Setting für ein romantisches Wochenende oder doch der Schauplatz für ein kaltblütiges Verbrechen? Seit zwei Monaten ist Cecilia mit dem Sohn der Waldners liiert, der dem kürzlich verstorbenen Familienoberhaupt in der Geschäftsführung des erfolgreichen Familienunternehmens nachfolgte. Nun soll es zu einem Treffen zwischen Cecilias Freunden und ihrem Liebhaber kommen ...
Dass sämtliche Figuren in diesem Spannungsroman etwas voreinander verbergen und eigene Ziele verfolgen, ist rasch klar. Emily Rudolf, die mit ihren Thrillern »Die Auszeit« und »Das Dinner« Bestseller landete, baut viele Andeutungen, falsche Fährten und tragische Verwicklungen ein. Durch zahlreiche Rückblenden verpufft die anfängliche Unheilstimmung jedoch zu schnell. Ein wenig Straffung hätte der Geschichte gutgetan. Das Verhalten der Figuren war letztlich nicht glaubwürdig, ihr Sinneswandel wurde zu oberflächlich dargestellt. Fazit: Ich hätte mir mehr von dieser viel beachteten Neuerscheinung erwartet, diese Spannungslektüre über abgründige zwischenmenschliche Beziehungen, Manipulation, Erpressung und verhängnisvolle Emotionen ist als leichte Unterhaltung für zwischendurch aber sicher beliebt bei den Nutzer*innen.
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Bibliothek und Mediathek Großebersdorf |
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