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      <marc:subfield code="a">Die aufwendig gestaltete Schmuckausgabe des prototypischen Schauerromans zeigt, was mit »bookness« gemeint ist. (DR) Gerade erst hat Guillermo del Toros opulente, filmische Version den Romanstoff neu ins Gespräch gebracht. Parallel zeigt diese Ausgabe, mit welchen illustratorischen und buchgestalterischen Mitteln der 1818 erstmals (und damals noch anonym) erschienene Roman inszeniert werden kann. Der Fachbegriff »bookness« als ein bibliophiles Miteinander von Text, typografischer Gestaltung, Papier und Papierkunst, Buchkörper, Illustration und ornamentaler Seitengestaltung, wäre kaum treffender anwendbar als auf die Bücher von MinaLima. Das Grafiker&amp;ast;innen-Duo, verantwortlich für alle grafischen Elemente in den Filmwelten von Harry Potter, weiß in nunmehr bereits zahlreichen Märchen- und Klassikerausgaben die jeweiligen Geschichten kunstvoll ins Buch zu bringen. Beginnend mit einer Kartonage, die als Drehscheibe jenes blutunterlaufene Auge freigibt, in dem sich auch entstehungsgeschichtlich das schaurige Moment einer nächtlichen Erscheinung verdichtet, werden unterschiedliche Miniatur-Kunstwerke zwischen den Buchseiten platziert. Damit nicht genug: Jedes Kapitel wird durch ein an der Gothic Novel orientiertes Portal betreten, Initialen werden rankenumschlungen ausgearbeitet, die Illustrationen in die Seitenkompositionen integriert. Mit stilsicherem Hang zur Dramatik folgen die Bilder in kaltem Eis- und Nachtblau, aber auch mit flirrendem Gold an den Rändern schattenrissartiger Figuren der zentralen Frage des Romans: Was bestimmt die Menschwerdung eines Geschöpfes, dem das emotionale und intellektuelle Gegenüber fehlt&amp;quest; Empfehlenswert für große Bestände und Buchliebhaber&amp;ast;innen.</marc:subfield>
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