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      <marc:subfield code="a">Ausländerpolitik</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ideologie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die grüne Ideologie</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Heile-Welt-Mythen, Gesellschaftsutopien und Naturromantik als Ausdruck einer angstbestimmten Politik</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Entzauberung grüner Mythen und Ideologie, die Offenlegung deren, wie wir bereits einleitend erfahren, neurotischer Strukturen, ist die Zielsetzung der Publikation des evangelischen Theologen Götz Warnke. Verschiedene Politikfelder - von der Umwelt- bis zur Ausländerpolitik - werden in der Folge anvisiert, vorgeblich grüne Positionen dazu dargestellt und anschließend mehr oder minder gekonnt widerlegt. Dieser Widerlegung, bei der uns der Autor mit geradezu enzyklopädischen Kenntnissen zur Kulturgeschichte beglückt, wird freilich wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt als dem Nachweis, daß es sich bei den offerierten "Ideologie-Motiven" tatsächlich um grüne Positionen handelt. Grüne Ideologie wird von Warnke zum einen dem Wahlprogramm der Bündnisgrünen (1994) entnommen, zum anderen einer losen Sammlung verstreuter Aussagen und Stellungnahmen von im weitesten Sinne ökologiebewegten Persönlichkeiten, wobei als Quellen nicht zitierte Flugblattpublizistik (bei rund 1200 Fußnoten wäre es darauf auch nicht mehr angekommen) genauso herangezogen wird wie aus Illustrierten entnommene Zitate, die dann insgesamt in lockerer Manier als "grünalternativ" charakterisiert werden. Affinitäten der so definierten Ideologie zu einem depressiven und hysterischen Typus werden schließlich diagnostiziert.  Der Autor Warnke überrascht seine Leserschaft durch gravierende methodische Mängel: Kritik an der deutschen Asylrechtspraxis (und deren grüner Interpretation) wird mit Horrorgeschichten aus dem Focus-Magazin illustriert, als Belegstelle für den hysterischen Typus grüner Ideologie firmiert das Zitat einer Berliner Autodemoliererin. Orthographische und faktische Fehler (der erste Bericht an den Club of Rome erschien nicht 1971!) vervollständigen das Bild einer mißglückten Analyse und kontrastieren peinlich mit der Selbstge-rechtigkeit des Autors, der grüner Programmatik "ungenügende intellektuelle Durchdringung des Themas" (181) vorwirft.</marc:subfield>
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