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      <marc:subfield code="a">Und Federn überall</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Nava Ebrahimi</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Fritz Popp; #Sechs Personen suchen nach Auswegen und neuen Perspektiven. (DR)#Rund um den größten Hühnerschlachthof Europas im Emsland hat die Autorin ihren komplexen Roman angelegt und die Erzählstränge auf einen Schicksalstag verdichtet. Was konstruiert klingt, erweist sich aber als spannendes Tableau von Lebensgeschichten unterschiedlichster Art. Eine alleinerziehende, überforderte Mutter will von ihrem Arbeitsplatz am Hühner-Zerlege-Fließband wegkommen und erwartet ein Bewerbungsgespräch mit dem Personalchef. Dieser malt sich aber den ganzen Tag das erste Date mit einer Polin aus, obwohl es im Betrieb technische Probleme gibt. Diese beschäftigen eine junge Ingenieurin, die den Zerlegprozess optimieren sollte. Die gedatete Polin lebt wiederum in einer Art Beziehung mit einem viel jüngeren sehbehinderten Flüchtling aus Afghanistan, der als Lyriker reüssieren und damit leichter Asyl erhalten möchte. Dazu hat er eine deutsch-iranische Übersetzerin dazu gebracht, ins Emsland zu reisen, dessen besondere Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls thematisiert wird.#Ein vielschichtiger Roman, verschachtelt und aus wechselnder Perspektive erzählt, der es schafft, die Sehnsüchte und Erfahrungen der Protagonist*innen eindrücklich darzustellen. Außerdem kommen wichtige Themen zur Sprache: industrielle Massentötung, entfremdete Arbeit, ökonomische Zwänge, private Hoffnungen und Erfahrungen des Scheiterns.  Der Roman wurde aus gutem Grund für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert. Dringende Leseempfehlung!</marc:subfield>
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