Im Winter
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| Titel |
Im Winter
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| Verfasserangabe |
Knausgård, Karl Ove
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
307 S.
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| ISBN10 |
3-630-87515-7
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| ISBN13 |
978-3-630-87515-6
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Josef Kunz;
Zweiter Teil von Knausgårds Reflexionen im Jahreslauf. (BO)
Karl Ove Knausgård hat in einem großen Romanprojekt, bestehend aus sechs Büchern mit etwa 3600 Seiten, entblößend über sein Aufwachsen und seine Innenwelt geschrieben und damit Bekanntheit erlangt. Der Titel hieß im Original provokativ: "Mein Kampf". Selbstquälerisch berichtete er da über seinen trunksüchtigen Vater, seine Familie und sich selbst. Das vorliegende Buch gehört zu einem anderen Projekt. Mit seinen vier Jahreszeitenbänden möchte Knausgård, wie er in Interviews meint, nun beweisen, dass er mehr kann als nur über sich selbst schreiben. Auf Deutsch ist nach "Im Herbst" nun "Im Winter" erschienen. Den drei Wintermonaten Dezember, Januar und Februar werden jeweils 20 Begriffe oder Namen zugewiesen, die dem Autor als Stichwörter für die Beschreibung seiner Gedanken dienen. Diese 60 kurzen Aufsätze, jeweils nicht länger als drei bis fünf Seiten, bilden den Inhalt dieses Buches. Die Themen wirken zufällig gewählt, im Februar finden sich beispielsweise folgende Begriffe: Hohlräume, Gespräche, das Lokale, Q-tips (also Wattestäbchen), Hähne, Fisch. Das klingt befremdlich und der Erzähler macht es sich und uns nicht leicht, wenn er seine Assoziationsketten zu Papier bringt. Beim Stichwort "Kanaldeckel" beginnt er: "Mit ihrer runden, flachen Form, ihrer rostbraunen Farbe [] sehen Kanaldeckel wie große Münzen aus []." Unter "Lebensgefühl" bekennt er: "Ich habe es mir nicht ausgesucht, jeden Morgen niedergeschlagen aufzuwachen, und obwohl ich weiß, woran es liegt, dass das Innere um sich selbst kreist und dem Äußeren nicht genügend Platz zugesteht, kann ich nichts dagegen tun."
Der Autor lässt uns in diesem Buch an den eigenen Stimmungen und Erfahrungen seines Alltags ungeschönt teilhaben. Diese Art der Bekenntnisliteratur ist ungewöhnlich, aber Knausgård gilt als gefeierter und preisgekrönter norwegischer Autor. Was er beschreibt, dürfte die Gefühlslage vieler Menschen treffen. Ein Buch, das den Kritiker zwiespältig zurücklässt.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
Ill.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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BUCH UND SPIEL KEMATEN - Öffentliche Bücherei |
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