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      <marc:subfield code="b">das erste Weltreich und der Kampf um den Westen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der heroische Kampf der Griechen gegen die Perser - packend geschildert. (GE)      Ob zwischen der aktuellen Auseinandersetzung zwischen dem Nahen Osten und Europa und dem Vordringen der Perser vor 2500 Jahren auf das weiter westlich gelegene Griechenland ein Zusammenhang besteht, darüber möge der Leser spekulieren. Auch dass die Entwicklung in Europa völlig anders verlaufen wäre, wenn die Athener die Schlacht von Marathon verloren hätten - so die Ansicht des Autors -, dürfte nur schwer zu belegen sein. Fünfhundert Jahre vor Christus ging es um die Expansion der Weltmacht Persien, heute handelt es sich im gleichen geographischen Gebiet doch eher um einen Kampf der Kulturen und Religionen.   Erfreulich ist, dass es der Londoner Historiker und Journalist Tom Holland, ungeachtet solcher Diskussionen, fabelhaft versteht, den heroischen Kampf der Griechen gegen die arroganten persischen Großkönige so lebendig und so kompetent darzustellen, dass man meinen könnte, man lese aktuelle politische Tagesnachrichten. Obwohl dem Leser immer wieder vor Augen geführt wird, dass die Quellenlage aus dieser grauen Vorzeit trotz Herodot nicht die allerbeste sein kann, ist das Buch durch und durch glaubhaft. Man fühlt beim Lesen das sichere Gespür des Historikers, der leicht über alle Klippen hinwegführt. Das politische Hin und Her, die fein gesponnenen Intrigen und die geheimsten Denkweisen der Akteure aus Sparta, Athen, Susa, Persepolis und anderen Städten werden in allen Einzelheiten geschildert. Ob Jung oder Alt, wer Sinn für Witz und Ironie hat und dazu Interesse an der Geschichte unserer Vorfahren mitbringt, der sollte dieses Buch lesen. Langeweile kommt bei diesem Meisterwerk beileibe nicht auf. Hervorzuheben sind das ausführliche Karten- und Bildmaterial, eine Zeittafel und ein umfangreiches Literaturverzeichnis.   *bn* Frieder Rabus</marc:subfield>
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