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      <marc:subfield code="a">Blutsverdacht</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Marie-Aude Murail. Aus dem Franz. von Tobias Scheffel</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Alles beginnt damit, dass Ruth ein Foto ihrer verstorbenen Mutter entdeckt. Doch auf einem anderen Foto ist zu sehen, dass ihr Vater die Hand der Zwillingsschwester ihrer Mutter hält. Ruth ist verwirrt: Wer von den beiden ist denn nun ihre Mutter, wer die Tante? Um sich Klarheit zu verschaffen, postet sie das Bild auf einer Internetseite und gibt die Mailadresse ihres Vaters als Kontakt an. Tatsächlich melden sich ehemalige SchulkameradInnen der Mutter und liefern zutiefst beunruhigende Informationen: Die Tante ist noch in der Abschlussklasse einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen und ihr Vater wurde damals der Tat verdächtigt. Nur kurze Zeit nach dieser Enthüllung geschieht ein weiterer Mord nach dem selben Muster und Ruth beginnt sich zu fragen, wie sicher ihr Zuhause für sie und die geliebte kleine Schwester noch ist.##Obwohl die vierzehnjährige Ruth die Heldin der Geschichte ist, verwendet Murail auch viel Sorgfalt auf die Ausgestaltung der anderen Figuren, die abwechselnd in den Brennpunkt des Geschehens rücken. Während Motivation und Absichten der meisten Protagonisten klar sind, bleibt der verschlossene und den Mitmenschen gegenüber oft zynisch auftretende Vater undurchsichtig. Mit dem Fortschreiten der Handlung erhält seine Affenliebe zur jüngsten Tochter einen unangenehmen Beigeschmack.##Die klug aufgebaute Handlung vermag die Spannung bis zuletzt zu halten. Da der Fokus nicht allein auf der jugendlichen Heldin liegt, kann man den neuesten Roman der französischen Erfolgsautorin auch getrost Erwachsenen als spannende Lektüre empfehlen. Für alle Bestände bestens geeignet.</marc:subfield>
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