<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Feth, Monika</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Jugendroman</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Nele oder das zweite Gesicht</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="c">Feth, Monika</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="a">München</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Bertelsmann</marc:subfield>
      <marc:subfield code="c">2004</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Ein Jugendroman über parapsychologische Fähigkeiten und deren Auswirkungen auf das Leben eines jungen, ländlichen Mädchens. (ab 13)  In dichten Bildern erfährt man gleich zu Beginn von Neles Fähigkeiten die Leiden von Mensch und Tier zu lindern oder gar zu heilen. Dazu kommt, dass sie zwei Katastrophen vorhersieht, was der Handlung bis zum Schluss Spannung verleiht. Durch das bäuerlich-ländliche Ambiente, in dem das Mädchen gemeinsam mit der Familie und mit den Großeltern lebt, wird recht geschickt ein eher zeitloser Hintergrund geschaffen, so dass die Assoziation mit historischen Beispielen leicht herzustellen ist. In dieser Umgebung einer kleinen Dorfgemeinschaft werden die parapsychologischen Fähigkeiten des Mädchens akzeptiert und umgekehrt kann sie Nele auch entfalten. Sozial ist sie in ihrer Altersgruppe gemeinsam mit ihrem Freund David nicht besonders integriert und in der Schule hat sie vor allem mit dem Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer Schwierigkeiten. Am meisten Verständnis findet sie bei den Großeltern, da die Großmutter ebenfalls ähnliche Erlebnisse kennt. Dies sind zwar Stereotypien, die allerdings nicht negativ gewertet werden sollen. Die Großmutter ist es auch, die Nele zu einem Parapsychologen begleitet. Dort erhofft sich das Mädchen durch die Sitzungen und Tests Hilfe, denn sie leidet unter ihrer Begabung auch physisch. Doch der Professor ist von ihren telepathischen Fähigkeiten fasziniert und möchte sie vor allem für wissenschaftliche Zwecke nützen. Letztlich deckt sich jedoch sein Ratschlag für Nele mit jenem der Großmutter, sich den Bildern zu stellen und sie nicht zu unterdrücken. Denn sie kann die Ereignisse nur vorhersehen, aber sie kaum beeinflussen. Daher trifft sie auch keine Schuld.  Es ist ein großteils gelungener Versuch zu zeigen, dass auch in unserer realistisch-materialistischen Welt parapsychologische Phänomene existieren und dass diese Begabung den Betroffenen trotz aller Aufklärung und Wissenschaftlichkeit das Leben sehr erschwert, sowohl hinsichtlich der eigenen Psyche als auch in sozialer Hinsicht.  *ag* Lioba Bauer</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">9783570300459</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">9783570300459</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="041">
      <marc:subfield code="a">ger</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="338">
      <marc:subfield code="a">Band</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="300">
      <marc:subfield code="a">190 S.</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
