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      <marc:subfield code="a">Feministische Neuerzählung des Mythos von Hades und Persephone. (ab 14) (JE) Die Geschichte ist alt und bekannt – Hades, der düstere Gott der Unterwelt, entführt die unschuldige, liebliche Blumengöttin Persephone und zwingt sie, ihn zu heiraten. In »Girl, Goddess, Queen« wird die Sage jedoch neu interpretiert und der Spieß in gewisser Weise umgedreht: Um einer Ehe zu entkommen, flieht Persephone in die Unterwelt und zwingt Hades dazu, sie zu verstecken. Bald jedoch erkennen sie, dass sie sich gegenseitig von Nutzen sein können, und spielen der Götterwelt eine Beziehung vor. Aus Spiel kann jedoch Ernst werden und aus einer Zwecksbeziehung eine Liebe, die zu einer Gefahr für die alte Götterwelt wird. Bea Fitzgerald folgt mit ihrem Debütroman einem gegenwärtigen Trend, griechische Sagen aus einer anderen Perspektive und mit feministischen Untertönen neu zu erzählen. Während die Geschichte immer noch in der antiken Welt spielt, gibt es jetzt eine starke Protagonistin, die den Männern ihrer Zeit das Handwerk legt. Die verwendete Sprache enthält mehr modernen Slang als historisch richtige Begriffe. Obwohl dadurch die Dialoge stellenweise etwas gestelzt sind und einige Formulierungen aus der Geschichte herausreißen, ist »Girl, Goddess, Queen« alles in allem ein witziges, dynamisches Buch, das vor allem durch eine kreative Interpretation eines alten Stoffes und eine spannende Liebesgeschichte überzeugt.</marc:subfield>
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