Öffentliche Bibliothek Pischelsdorf am Kulm

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Die große Wildnis

Bezeichnung Wert
Titel
Die große Wildnis
Verfasserangabe
Piers Torday. Aus dem Engl. von Petra Koob-Pawis
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2. Aufl.
Verlag
Cbj
Ort
München
Jahr
Umfang
377 S.
ISBN13
978-3-570-15796-1
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Heike Byn; #Annotation: In der fantastischen Abenteuergeschichte Die große Wildnis erzählt der Autor Piers Torday eine Parabel über die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Natur: Ein unaufhaltsamer Virus hat nahezu die gesamte Tierwelt ausgelöscht. Allein der zwölfjährige Kester ist in der Lage, den wenigen Überlebenden eine Stimme zu geben.#Rezension: Mit dem Tod seiner Mutter hat der zwölfjährige Kester seine Sprache verloren. Seitdem lebt er im Mentorium, einer Besserungsanstalt für Problemkinder. Wie er dort hingekommen ist, weiß Kester nicht. Und auch nicht, warum ihn sein Vater ein Tierarzt und Wissenschaftler nicht längst nach Hause geholt hat. Das ebenso trost- wie lieblose Leben des Jungen ändert sich mit einem Schlag, als er einen kleinen Kakerlaken in seinem Zimmer nicht nur verstehen, sondern auch mittels Gedanken mit ihm kommunizieren kann. Als dann noch ein Taubenschwarm das Fenster durchbricht und Kester zu einem weit entfernten Wald trägt, begreift er, dass er keineswegs verrückt geworden ist, sondern im Zentrum einer sehr realen Geschichte gelandet ist: Seit das Virus Rote Pest nahezu die gesamte Tierwelt vernichtet hat, konnten sich wenige Exemplare jeder Art in eine Waldzone retten, die die Menschen aus Furcht vor Ansteckung zum Sperrgebiet erklärt hatten. Von dort bricht Kester mit einigen spleenigen Tieren auf, um mit Hilfe seines Vaters die Tiere der Erde zu retten. Unterwegs lernen der Junge und die Tiere eine Menge über Teamgeist, die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch und die Motive ihres Gegners kennen: Der Konzern Facto würde alles tun, um die Wahrheit über den Ursprung und die Verbreitung des Virus geheim zu halten.#Es ist schon eine düstere Vision von Zukunft, in der Piers Torday seinen jungen Helden losschickt, um nichts weniger als die Welt zu retten. Doch so weit weg von unserer Realität ist die freudlose Dystopie gar nicht: Viele Tierarten sind bereits ausgestorben, andere vom Aussterben bedroht, und sich krakenartig ausbreitende Überwachungsunternehmen kennen wir auch. Doch Tordays Kinderbuch will und kann mehr, als nachwachsende Generationen für Öko-Themen zu sensibilisieren. Nicht zuletzt dank der mitfühlend agierenden Tiercharaktere, packender Action-Szenen und turbulent zugespitzter Ereignisse ist Die große Wildnis auch ein unterhaltsamer, spannender Abenteuerroman.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Ilse Hübner; #Ein Ökokrimi in einer düsteren Endzeitvision. (ab 12) (JE)#Kester Jaynes ist beinahe 13 Jahre alt und ein ganz normaler Bub, er hat nur ein kleines Problem: Seit dem Tod seiner Mutter kann er nicht mehr sprechen. Er glaubt, dass man ihn deshalb in das Mentorium - angeblich eine Schule für verhaltensauffällige Kinder - gesteckt hat. Den Kindern dort erzählt man, dass ihre Eltern sie vergessen wollen. Ernährt werden sie mit einem rosa Brei, der von einem großen Lebensmittelkonzern, der so mächtig ist, dass er sogar die Regierung übernommen hat, hergestellt wird. Da Kester, so sehr er sich auch bemüht, nicht sprechen kann, trainiert er in Gedanken alle Wörter, die ihm einfallen. Dabei tut er so, als würde er mit den Insekten, die ihm begegnen, sprechen. Sie sollen die einzigen überlebenden Tiere sein: Eine Seuche, die "rote Pest", hat die Tiere ausgerottet, sagt man. Facto, der Lebensmittelkonzern, zwingt alle Menschen dazu, in Städten zu wohnen, "um sie besser vor der Krankheit schützen zu können". Die Zone außerhalb der Städte ist verboten!#Eines Tages hört Kester eine Stimme in seiner Zelle. Es ist die Kakerlake, der er immer etwas von seinem rosa Brei abgibt! So kommt Kester dahinter, dass er mit den Tieren sprechen kann. Der Kakerlak bittet ihn um Hilfe bei der Bekämpfung der roten Pest. Kakerlaken und Tauben helfen ihm bei der Flucht aus Mentorium. Auf seiner Reise merkt Kester, dass alles ganz anders ist, als er gedacht hat...#Ein Ökokrimi in einer düsteren Endzeitvision. Das Szenario spielt in der nicht allzu fernen Zukunft und zeichnet ein Bild von macht- und profitgierigen Konzernen, die die Menschen und die Umwelt ausbeuten. Der Roman zeigt auch, dass wir uns nicht isoliert betrachten sollten, und macht bewusst, dass alle Lebewesen einschließlich der Pflanzen voneinander abhängen.#Der Autor lässt den Ich-Erzähler die Geschichte sehr flüssig und spannend schildern. Ab 12 geeignet.
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