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Hundert Wörter für Schnee

Bezeichnung Wert
Titel
Hundert Wörter für Schnee
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Franzobel
Medienart
Sprache
ger
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
522 Seiten : Illustrationen
ISBN10
3-552-07543-7
ISBN13
978-3-552-07543-6
Schlagwort
Annotation
Im Herbst 1897 bringt der US-amerikanische Entdecker und Abenteurer Robert Peary sechs Inughuit, so der Name der im Norden Grönlands lebenden Menschen, auf einem Dampfschiff nach New York. Untersucht sollen sie werden, vor allem aber ausgestellt und hergezeigt. Vier von ihnen sterben schnell an Tuberkulose, einer wird zurückgebracht – der neunjährige Minik aber bleibt. Seine Geschichte – Taufe, Schule, betrügerischer Pflegevater, Flucht – sorgt für Schlagzeilen. In Franzobels Roman wird Minik nicht nur zum Spielball zwischen der zivilisierten amerikanischen Kultur und der angeblich primitiven eines Naturvolkes. Sein Schicksal ist ein Heldenlied auf den Überlebenskampf eines beinahe ausgestorbenen Volkes, das bewiesen hat, wie der Mensch selbst in der unwirtlichsten Gegend überleben kann. „Franzobel erzählt mit einem schier enzyklopädischen Wissen vom Untergang zweier Menschen, Peary und Minik, die auf unrühmliche Weise miteinander verbunden waren... Ein böhmender Amerikaner? Eine sehr eigene Wirklichkeit. Im Dialog rollt wiederum Peary das R so heftig, dass es sich im gedruckten Buch - je nach Erregungszustand - drei, vier, fünf Rs lang zieht. Eigenarrrtig! Da kommt Franzobels Faible für das Sprachspielerische durch, das er in seinen frühen Arbeiten noch stärker gepflegt hat. Man muss das mögen - und auch die oft schrägen Sprachbilder. Sonst wird man diesen über 500-seitigen Historienroman über das Scheitern selbst für gescheitert halten“ (ndr.de)
Urheber
Paul-Zsolnay-Verlag ::[Verlag]::
EAN
9783552075436