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      <marc:subfield code="a">Die Jahreszeiten der Ewigkeit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Karl-Markus Gauß</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Paul Zsolnay Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Reinhard Ehgartner; &lt;br/&gt;Nachrichten aus dem Bewusstseinsstrom der Zeit - die Journale 2014 bis 2019. (PL)&lt;br/&gt;Die Beobachtung beim Erkunden einer Stadt, die Sequenz einer Fernsehsendung, eine überraschende Geste, ein Satz aus einem Gespräch, eine plötzlich auftauchende Erinnerung - die flirrenden Wahrnehmungen im Bewusstseinsstrom der Zeit, denen wir allen ausgesetzt sind, bilden für Karl-Markus Gauß die Einstiegsstellen zu den tieferliegenden Strömungen menschlicher Kultur und Unkultur sowie den Geisteshaltungen gesellschaftlicher Gruppen. Wie naturwissenschaftliche Verfahren wenig Material zur Destillation einer unverwechselbaren Signatur in Form eines genetischen Codes benötigen, sind es auch bei Gauß kleine Wahrnehmungssplitter, deren geschicktes Drehen und Wenden und ihre konzentrierte Betrachtung größere Zusammenhänge sichtbar machen. Und so folgt man staunend, nickend oder bisweilen auch irritiert diesen Journalen mit der 5-jährigen Zeitspanne ab 2014, die Textabschnitte unterschiedlicher Länge (von aphoristischer Knappheit bis zu kleinen Abhandlungen) lose aneinanderreihen. Im Entlarven von Floskeln, geistloser Schaumschlägerei oder kaschierter Gemeinheiten schreibt sich Gauß seit Jahren in die Position einer moralischen Instanz  geschliffener Stil und die Bereitschaft, sein Analyseverfahren auch auf die eigene Person und ihre Widersprüchlichkeiten anzuwenden, schützt ihn davor, als schaler Moralist zu erscheinen. In der erinnernden Anerkennung von Bekannten und Kolleg*innen bekommt die meist spitze Feder des Autors weiche und wohlwollende Züge. - Als literarisches Zeitzeugnis und kurzweiliger Lesegenuss allen Bibliotheken empfohlen.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">312 Seiten</marc:subfield>
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