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      <marc:subfield code="a">Ein Schweizer Sonderling erlebt in der Welt des Alltäglichen ungewöhnliche Abenteuer. (DR) Herrn Faustini, dem akribisch-detailversessenen Beobachter der Welt, widerfährt Ungewöhnliches, das im Alltäglichen verborgen lauert. Manches Mal überrascht er sich selber, indem er Aktionen einleitet, die er normalerweise nicht in Gang setzen würde, wie die Konversation mit dem mutmaßlichen afrikanischen Prinzen (der ein Prinz sein muss, da er immer elegante Zweireiher trägt) auf der Bregenzer Uferpromenade, die in zwei Sätzen und Erwiderungen beendet ist. Dann die verwegene Tat einer Kontoeröffnung mit 20 Franken in Liechtenstein. Ein gegenüber wohnender Nachbar, den der schiefe Fensterladen von Faustini stört, betritt freundlich dessen Wohnung und richtet den Schaden, während Faustini mit seiner in Mailand lebenden Schwester telefoniert. Danach braucht Herr Faustini erst einmal einen Fernet Branca. Das Ungewöhnliche dieses Buches liegt in der Detailbetrachtung, die fremdartige Perspektiven eröffnet und das Abenteuer überall lauern lässt. Wolfgang Hermann erzählt von Herrn Faustini in einer treffsicheren Sprache, in der jedes Wort sitzt. *bn* Ingo Steufmehl</marc:subfield>
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