Memoiren
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Memoiren
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| Untertitel |
ein Interview gegen mich selbst
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| Verfasserangabe |
Schuh, Franz
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
280 S.
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| ISBN10 |
3-552-05433-2
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| ISBN13 |
978-3-552-05433-2
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| Annotation |
Einladung zum Nachdenken über Gott und die Welt und die Simpsons. (BI) Lange Zeit galt er als Geheimtipp, doch seit ein paar Jahren, spätestens seit "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche", eilt ihm sein Ruhm als geistreicher österreichischer Essayist voraus. Allmählich wird die Öffentlichkeit auch auf den Menschen hinter den boshaften Glossen und scharfsinnigen Aphorismen neugierig. Kommt Franz Schuh diesem Bedürfnis entgegen, indem er uns flugs seine "Memoiren" auftischt? Der Untertitel gibt Entwarnung und irritiert zugleich. "Ein Interview gegen mich selbst"? Der Autor erklärt, was er damit meint: "Ich hatte plötzlich die Idee, einige der Fragen, die mir im Laufe der Zeit gestellt wurden, zu sammeln, um sie neu zu beantworten." Diese Fragen kreisen sehr wohl auch um Biografisches. Man erfährt einiges über Schuhs Kindheit und Jugend im Wiener Gemeindebau, über seine Zeit als Philosophiestudent, aber auch seine Ansichten über das Glück, Fernsehserien, den Literaturbetrieb und sogar den Glauben. Gerade in diesem Punkt könnten Theologen sich bei dem nach eigener Definition "religionsphilosophisch interessierten Atheisten" so manchen Denkanstoß holen. So kritisiert er beispielsweise die bis in die "Kronenzeitung" hinein grassierende "formlose Kumpanei mit Gott". Es ist sehr unterhaltsam, den alten Dialektiker auf seinen mäandrierenden Gedankengängen zu begleiten. Da wird keine fertige Wahrheit serviert, sondern scheinbar Unumstößliches in Frage gestellt. Sogar den Skeptizismus selbst, den man als seine Grundhaltung bezeichnen könnte, muss der Autor immer wieder kritisch überprüfen, denn: "Für jeden Skeptiker besteht die Gefahr, dass er Dogmatiker wird, indem er aus skeptischen Maximen fixe Leitideen macht." Dieser Gefahr ist Franz Schuh bis dato nicht erlegen, zu seinem und des Lesers Glück. *bn* Renate Langer
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| BEMERKUNG |
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a |
| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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