Der Russe aus Nizza
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der Russe aus Nizza
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Leif Davidsen . Übers. von Anne-Bitt Gerecke
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
476 S.
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| ISBN10 |
3-552-05438-3
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| ISBN13 |
97835520543
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| Fußnote |
Übers. aus dem Dän.
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| Annotation |
Eine folgenschwere Reise in ein korruptes Russland. (DR) Marcus Hoffmann ist mit seinem Leben zufrieden. Er lebt in Dänemark, ist auch nach zehn Jahren Ehe in seine aus Russland stammende Frau Nathalie verliebt und hat Spaß in seinem Job, obwohl er ein Drittel des Jahres bei diversen Meetings in den verschiedensten Städten der Welt verbringt. Als Ausgleich fährt er mit Nathalie jede freie Minute in das ruhige Sommerhaus auf Møn. Manchmal besuchen sie auch seinen Schriftsteller-Vater in Nizza, mit dem sich Nathalie besonders gut versteht. Marcus' Leben verläuft in überschaubaren Bahnen, bis Nathalie überraschend verkündet, sie möchte eine Reise nach Russland machen. Obwohl Marcus sehr erstaunt ist, dass seine Frau mit einem Mal wieder in ihre Heimat zurück will, erfüllt er ihr diesen Wunsch. Doch schon nach wenigen Tagen in Russland ist Nathalie plötzlich verschwunden. Marcus macht sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei immer tiefer in das Netz der korrupten, mafiösen Strukturen des neuen Russlands. Spätestens als er von einem Polizisten brutal zusammengeschlagen wird, erkennt er, dass er in diesem Land keinem mehr trauen kann. Seine einzige Hilfe bei der Suche nach Nathalie sind Sascha, ein Straßenkind, und Viktor, der Mann, dessen Visitenkarte er nur deshalb besitzt, weil er ihn in Nizza zufällig aus einer Schlägerei gerettet hat. Die Geschehnisse verdichten sich immer mehr, Marcus muss erkennen, wie wenig er über seine Frau gewusst hat und wie sehr sie immer auf ihn Rücksicht genommen hat. Nur seinem Vater hat sie sich ein wenig anvertraut und dieser ist es auch, der die entscheidenden Hinweise gibt. Davidsen hat einen sehr spannenden Roman entworfen, der in all der Trostlosigkeit, in der sich Marcus zum Teil befindet, auch immer wieder kleine Lichtblicke, wie zum Beispiel Saschas Zaubertricks, enthält. Ein empfehlenswerter Thriller, der, obschon fiktiv überzogen, auf guter Recherche seitens des Autors basiert. *bn* Uschi Pirker
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