Bücherei Markt Hartmannsdorf

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Sonntag, Montag, Sternentag

Bezeichnung Wert
Titel
Sonntag, Montag, Sternentag
Verfasserangabe
Woltz, Anna
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Hamburg
Jahr
Umfang
62 Seiten
ISBN10
3-551-55768-3
ISBN13
978-3-551-55768-1
Schlagwort
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Franz Lettner; Ich bin Nora, und ich bin Erfinderin. Was für ein selbstbewusstes Mädchen ist diese Ich-Erzählerin, die ihrer Profession alle Ehre macht, als das erste Zusammentreffen mit ihrem neuen Nachbarn Ben eher nicht so gut verläuft: Sie erfindet einfach einen Jungen-Pümpel, also ein orangefarbenes Ding mit einem Holzstiel, das man für den Abfluss benutzt. Normalerweise. Noras Version dient dazu, Köpfe von Jungs zu entstopfen, auf dass sie sich normal benehmen. Nora ist vermutlich ein anstrengendes Mädchen. Das muss einen nicht wundern, sie hat immerhin drei ältere Brüder, die überall Schweiß und Haare haben. Gegen solche Kerle kommt man nur an, wenn man taff ist und leicht gemeine Dinge erfindet und gegen sie einsetzt. Zugleich aber ist Nora eine ganz liebe, die den schüchternen Sterngucker Ben schnell knackt und ihm wie eine alte Freundin mit einer Erfindung beisteht, die gar nicht gemein ist. Anna Woltz hat mit Gips oder wie ich an einem Tag die Welt reparierte, Hundert Stunden Nacht oder Für immer Alaska über junge Menschen in heftigen Krisen geschrieben, denen familiäre Probleme oder eine Krankheit zugrunde lagen. Auch in ihrem jüngsten Buch (im Original bereits 2017 erschienen) und wie alle anderen von Andrea Kluitmann übersetzt, gibt es ebenfalls eine Krise als Motor der Erzählung. Aber es ist eine viel kleinere, Teil eines ganz normalen Alltags. Der Erzählton ist hier dementsprechend auch leichter, heller, fröhlicher. Aber als Lösung der Konflikte und Krisen, egal ob groß oder klein, setzt die niederländische Autorin in all ihren Büchern ein probates Mittel ein: Eine Freundlichkeit, die Offenheit zur Folge hat, ein Wohlwollen anderen Menschen gegenüber, das denen dann hilft, mit kleinen und großen Nöten des Lebens zurechtzukommen. Die Figuren bei Anna Woltz haben Sorgen, aber es gibt immer jemanden, der ihnen klar macht, dass diese nicht zu groß für sie sind, der ihnen die Sterne zeigt, die Gewissheit vermittelt, dass sie über sich und die Sorgen hinauswachsen können. Lena Hesses Illustrationen korrespondieren gut mit der Stimmung der Erzählung: In Vignetten wie in größeren, manchmal sogar ganzseitigen Zeichnungen, die hell und zart koloriert sind, zeigt sie eine pastellfarbene Welt, in der ihre Figuren gut aufgehoben sind. Guter Lesestoff für Anfänger. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Seitenweise 2020 Ich bin Nora, und ich bin Erfinderin. So selbstbewusst stellt sich die kindliche Ich-Erzählerin vor, und ebenso selbstbewusst weiß sie auch der anfänglichen Ablehnung des neuen Nachbarbuben Ben zu begegnen: Mit der Erfindung eines Jungen-Pümpels (die herablassenden älteren Brüder hatte sie davor bereits mit einem furchterregenden Drachen in ihre Schranken verwiesen). Doch als Nora merkt, dass sich hinter Bens Schroffheit ein mittelgroßes Kinder-Problem verbirgt, kann sie natürlich nicht anders, als mit einer genialen Erfindung zu helfen. Die niederländische Autorin legt hier nach ihren wunderbaren Kinderromanen ein kurzweiliges Angebot für Leseanfänger_innen vor, das auch beim Vorlesen seinen Charme zu entfalten weiß. *STUBE*
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Illustrationsangaben
Illustrationen
Antolin Antolin Klasse: 4 Zum Antolin Quiz