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Sozialstruktur und Suizid in Österreich

Bezeichnung Wert
Titel
Sozialstruktur und Suizid in Österreich
Untertitel
Ergebnisse einer epidemiologischen Studie für das Land Steiermark
Verfasserangabe
Carlos Watzka
Medienart
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Wiesbaden
Jahr
Umfang
417 S.
ISBN13
978-3-531-15669-9
Fußnote
Literaturverz. S. 406 - 411
Schlagwort
Annotation
Die Studie zeigt am Beispiel Österreichs, dass Tod durch Suizid keineswegs - wie von manchen Vertretern Individuum-zentrierter Forschungseinrichtungen immer noch behauptet - ein schicht-unabhängiges Phänomen ist. Vielmehr wird anhand von Analysen fallbezogener sowie aggregierter quantitativer Daten aufgezeigt, dass soziale Faktoren wie Erwerbstätigkeit, Einkommen und Bildung, gemeinsam mit psychischen und somatischen Erkrankungen, einen wesentlichen Einfluss auf das Suizidrisiko haben - wobei dies sowohl für einzelne Personen als auch für die ganze Regionen innerhalb einer Gesellschaft gilt. Es wird aber auch belegt, dass Regionen, die hinsichtlich psychosozialer Angebote für Hilfesuchende (Psychiater, Psychotherapeuten, Psychosoziale Zentren) höhere Versorgungsdichten aufweisen, tendenziell geringere Suizidhäufigkeiten zu verzeichnen haben.