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      <marc:subfield code="a">Der Strandläufer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Roland Kohlbacher; &lt;br/&gt;Ein junger Brite wird im 18. Jahrhundert nach Australien deportiert und lernt dort, als Aborigine zu leben. (DR)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der junge Brite William Buckley wächst in einem kleinen Dorf auf. Mythen und vorchristliche Bräuche sind dort noch lebendig geblieben. Als William an so einem Ritual teilnimmt, wird er verhaftet und nach Australien deportiert. Noch bei seiner Abreise schwört er seiner jungen Geliebten, daß er wiederkommen und sich rächen werde. Nach einer schrecklichen Überfahrt und einer abenteuerlichen Flucht aus dem Straflager wandert der Junge ziellos durch das menschenfeindliche Land und sein Schicksal scheint besiegelt. Doch er wird von den Eingeborenen gefunden und als einer der ihren "wiedergeboren". 30 Jahre lebt er mit dem Aborigine-Stamm, dessen Kultur des Traumes und des Tanzes den heidnischen Bräuchen seiner Kindheit ähneln. Immer mehr Weiße kommen in das Land und nehmen es den Eingeborenen weg, sodaß deren Kultur dem Untergang geweiht ist. Will kommt nun seit langer Zeit wieder das erste Mal mit der Zivilisation in Berührung, wird begnadigt und kehrt nach England zurück. In der dort herrschenden Gesellschaft findet er sich allerdings nicht mehr zurecht, und als er erfährt, daß seine Geliebte nicht auf ihn gewartet hat, zieht er sich in seine eigene Welt zurück, um zu sterben. - Die historisch verbürgte Geschichte des jungen William Buckley fesselt durch seine Abenteuerlichkeit. Die bildhafte und poetisch knappe Sprache des Autors tut das Restliche dazu, um diesen Roman zu einem besonderen Lesevergnügen zu machen. Allen Bibliotheken zu empfehlen.</marc:subfield>
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