Ich komm dich holen!
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Ich komm dich holen!
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| Verfasserangabe |
Tony Ross
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Stuttgart
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| Jahr | |
| Umfang |
[14] Bl. : durchg. I
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| ISBN13 |
978-3-522-43413-3
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| Annotation |
Einem wohl bekannten Kinderproblem wird mit Humor und Komik begegnet. (ab 4) (JD) Ein Furcht erregendes Ungeheuer landet auf dem irdischen Planeten und bedroht so ziemlich alles, was ihm über den Weg läuft. Auch der kleine Tommy hört in der Dunkelheit den fürchterlichen Drohruf: "Ich komm dich holen!" Doch erst im hellen Morgenlicht, als Tommy sich auf den Weg in die Schule macht, stürzt es sich - auf der vorletzten, den gesamten Platz ausfüllenden Buchseite - riesenhaft und "mit schauerlichem Gebrüll" auf ihn. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, man wagt es kaum, umzublättern, und dann... sieht man auf der allerletzten Doppelseite nur mehr Tommys Füße und daneben das "schreckliche" Ungeheuer - erstmals beide nebeneinander in voller Größe: Tommys "riesenhafte" Turnschuhe gegenüber einem winzigen Etwas, dem vor Staunen der Mund offen bleibt. Das Bilderbuch ist nicht mehr neu. Bereits 1985 erschien es in deutschsprachiger Ausgabe und wurde im Folgejahr mit dem Deutschen Bilderbuchpreis ausgezeichnet. Kein Wunder, handelt es sich doch bei diesem Werk des inzwischen namhaft gewordenen englischen Bilderbuchtexters und -illustrators Tony Ross um einen der größten "Komiker" in der Kinderliteratur. "Ich komm dich holen!" kann man durchaus als bahnbrechend und beispielgebend für die Tendenz des modernen Bilderbuches bezeichnen, in dem kindliche Probleme wie zum Beispiel die Angst durch oftmals überzeichnete Komik aufgegriffen und bewältigt werden sollen. Bis zum Ende wird die Spannung aufrecht gehalten, wird das Ungeheuer immer fürchterlicher und schrecklicher. Auch kleine (äußerst amüsante) Seitenhiebe auf den Erwachsenen, der in gruseliger Atmosphäre dem kleinen Tommy vor dem Schlafengehen noch eine Geschichte vorliest, die von grausigen Ungeheuern handelt - wie einfühlsam! -, dürfen hier nicht fehlen. Eine geniale Idee und Auflösung bildet der Schluss der Geschichte: Allein durch das Spiel mit den Größenrelationen - Tommy riesenhaft und das Monster winzigklein - kann man in erleichtertes Lachen ausbrechen, wird das Problem plötzlich als lächerlich erkannt und existiert nicht länger. Für alle Bibliotheken unbedingt zu empfehlen. *bn* Doris Maier
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| Antolin |
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