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      <marc:subfield code="b">Überleben im Zeitalter der Extreme</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Lea Ypi ; aus dem Englischen von Eva Bonné</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Anna Goiginger; #Fesselnde Chronik einer albanischen Familiengeschichte. (GE)#Als Professorin für Politische Theorie ist die autobiografisch-sozialphilosophische Spurensuche in der Welt von gestern für Autorin Lea Ypi wie aufgelegt: Ihre Großmutter, aufgewachsen in einer Zeit der Extreme Anfang des letzten Jahrhunderts, bildet den Dreh- und Angelpunkt, von dem aus Ypi einerseits historisch die Familiengeschichte ergründet, andererseits unablässig den Kern der Würde als genuin menschliche Eigenschaft in genau dieser Zeit zu fassen versucht. Ausgehend von einem glamourösen Foto, welches ihre Großmutter gemeinsam mit ihrem Ehemann in den Flitterwochen in Italien zeigt, beginnt sich die Autorin durch zahlreiche Archive zu graben, um das Familienpanorama in all seinen Facetten zu rekonstruieren. Dieses Unterfangen stellt sich schwieriger als gedacht heraus, da der kleine Balkanstaat Albanien dazumal durch mehrere wechselhafte Perioden ganz unterschiedlicher Herrschaftsformen ging. Überdies besaß die Großmutter multiethnisch-religiöse Wurzeln, die das Leben zudem verkomplizierten und Missgunst sowie Skepsis vonseiten der albanischen Regierung erzeugten.#Durchzogen von nüchtern-lakonischen Schilderungen und dann wiederum herzzerreißenden Momenten zeichnet der Text die großmütterlichen Wegmarken nach, die sich schlussendlich in Hinnahme der äußeren Anfechtungen ergießen. Wie kann in all der Zerstörung, bedingt durch die verschiedensten Totalitarismen, so etwas wie Würde überdauern? Wie kann diese Situation den Menschen nicht zugrunde richten? Hierin liegt die Grundintention der literarischen Rekonstruktion im vorliegenden Buch, dem unbedingt ein Platz in jedem Bestand vorbehalten werden sollte.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">389 Seiten</marc:subfield>
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