Stramer
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Stramer
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| Untertitel |
ein Familienroman
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| Verfasserangabe |
Mikolaj Lozinski
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
Deutsche Erstausgabe
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| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| Umfang |
410 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-518-43199-3
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Karl Vogd; Opulenter Roman über das Schicksal einer polnisch-jüdischen Familie im 20. Jahrhundert. (DR) Der polnische Autor Mikolaj Lozinski schildert das Leben des gescheiterten Amerika-Auswanderers Nathan Stromer, der mit seiner Frau Rywka und seinen sechs Kindern in bescheidensten Verhältnissen im jüdischen Viertel der Stadt Tarnow lebt. Es ist ein Dasein in Armut, in dem trotzdem die Lebensfreude dominiert. Während Nathan mit seinen wirtschaftlichen Projekten grandios scheitert, bewähren sich seine heranwachsenden vier Söhne und zwei Töchter in Schule und Umfeld. Am tüchtigsten ist der älteste Sohn Rudek. Die zwei nächstgeborenen Söhne der kluge Sadek und der attraktive Hesio begeistern sich für den Marxismus. Die schöne Tochter Rena bringt die Männer reihenweise in Verwirrung. Das alles vollzieht sich vor dem Hintergrund des anschwellenden Antisemitismus, den die Stramer-Kinder in der Schule und in der Stadt immer deutlicher wahrnehmen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland zieht sich die Schlinge für sie immer mehr zu. Das weitere Schicksal der Familie wird nur angedeutet. Sadek kämpft im Spanischen Bürgerkrieg. Während des Zweiten Weltkriegs schlägt er sich in Paris durch. Einigen der Stramer-Geschwistern gelingt die Flucht in die Sowjetunion. Die Leser*innen wissen, dass auf sie in Stalins Imperium Hunger, Verfolgungen und Deportation warten. Im letzten Kapitel treffen wir auf Rywka, die sich im Konzentrationslager Stutthof voller Liebe an ihre Kinder erinnert. Der Autor erzählt das alles aber nicht als heroische Opfergeschichte, sondern als eine Familiensaga voll Witz und prallem Leben. Er bringt damit einen neuen Ton in die Literatur über den Holocaust. Das Buch wurde in Polen zu einem Bestseller. Der Roman ist anregend und bereichernd. |
| Übersetzung |
aus dem Polnischen von Renate Schmidgall
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| Altersbeschränkung |
0
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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BIK Bücherei in Korneuburg |
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