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      <marc:subfield code="a">Die Chefin</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Roman einer Köchin</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Marie NDiaye. Aus dem Franz. von Claudia Kalscheuer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Ilse Hübner; &lt;br/&gt;Das sinnliche Leben einer Kochkünstlerin zwischen Bratkartoffel und Kochlöffel. (DR)&lt;br/&gt;Er liebt sie, diese außergewöhnliche Frau vor dem Herd. Die stille und zurückhaltende Chefin der Küche, in der er arbeitet. Niemandem vertraute sie ihr Leben, ihre Kindheit und ihren Werdegang so ausführlich an wie ihm. Wie sie ihre Gäste behandelt, jedes Lob abwendet und sich an den verzückten Gesichtern der Speisenden ihre innere Befriedigung holt. Ihre Geringschätzung der Genusssucht und ihr Aufleben nach einer gelungenen neuen Kochkombination. Der Stern für ihre Küche und ihr Restaurant ist berechtigt. Aber der Weg dorthin war beschwerlich und manchmal kaum nachvollziehbar. Sie ging ihn alleine, ist hart zu sich selber und zu ihrem Personal und gestattet niemandem, sie aufzuhalten. Diesen Weg beschreibt er biografisch genau mit all den verstörenden Details.&lt;br/&gt;Wäre diese Geschichte nicht in so einem brillanten Stil geschrieben, hätte man dem Erzähler wohl nur die halbe Chance gegeben. So zieht sie die LeserInnen dennoch in einen kaum erklärbaren Sog. Dass die LeserInnen in ein vorgegebenes Zwiegespräch verwickelt werden, ist ungewöhnlich und leicht irritierend. Einwürfe stoppen den Erzählfluss und schwächen den Spannungsverlauf. Auch die mitunter auftauchenden Wiederholungen wirken befremdend.&lt;br/&gt;Und trotz allem bietet dieser Roman eine interessante Herangehensweise an eine biografische Darstellung, nicht verkitscht und ohne barocken Überbau. Für LeserInnen, die gerne hinter dem Ofen Platz nehmen und gemütlich in das harte Leben der Küchenwelt eintauchen.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">332 S.</marc:subfield>
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