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      <marc:subfield code="a">Im Schatten des Vaters</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">David Vann. Aus dem Amerikan. von Miriam Mandelkow</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt a. M.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Uschi Pirker; #Roman über eine missglückte Vater-Sohn-Beziehung. (DR)##Die Ehe seiner Eltern wurde schon vor Jahren geschieden und der 13-jährige Roy lebt gemeinsam mit seiner Schwester bei seiner Mutter in Kalifornien. Er hat dort alles, was er braucht, und fühlt sich wohl. Dennoch willigt er ein, als sein Vater ihn bekniet, mit ihm für ein Jahr auf einer kleinen einsamen Insel in Alaska zu leben. Der Vater hofft, durch dieses Experiment wieder mehr Nähe zu seinem Sohn herzustellen und ihm dadurch einiges für das Leben mitzugeben. Beruhigt durch die sichere Zusage, dass sie per Funk mit der Familie kommunizieren können und Roy zumindest zu den Feiertagen zu seiner Mutter kann, denkt er, dass das alternative Leben mit seinem Vater ein großes Abenteuer werden könnte.#Schon bald aber merkt Roy, dass sich diese Reise nicht zu einem Abenteuer, sondern zu einem Desaster entwickelt. Sein Vater ist nicht nur denkbar schlecht auf die Selbstversorgung in der Wildnis vorbereitet, sondern leidet stark an depressiven Schüben, die oft das Kind zum Erwachsenen werden lassen. Das Experiment scheitert schließlich auf schreckliche Weise... Ein fesselnder Roman, der die LeserInnen zum Teil geschockt, zum Teil hilflos zurücklässt.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Markus Fritz; #Ein Vater versucht, zu seinem 13-jährigen Sohn Roy, den er kaum kennt, eine neue Beziehung aufzubauen. Jim, von Beruf Zahnarzt, lebt seit einiger Zeit von der Familie getrennt. Er hat mehrere gescheiterte Beziehungen hinter sich, hängt seinen Job an den Nagel und nimmt sich eine Auszeit. Er kauft eine Hütte auf einer verlassenen Insel im Südwesten Alaskas. Dort möchte er mit seinem Sohn Roy ein Jahr verbringen. Roy hatte gar keine Lust auf dieses Abenteuer, er macht nur mit, weil er seinen Vater für selbstmordgefährdet hält. Doch beide sind nicht geeignet für das Leben in der Wildnis: ein Bär verwüstet die Hütte und die Vorräte, der Vater verirrt sich im Schneesturm und die beiden können sich knapp retten, der Vater stürzt über eine Abhang und muss vom Sohn verletzt zur Hütte geschleppt werden. In der Nacht weint der Vater und vergeht in Selbstmitleid. Die Geschichte ist nach dem Muster einer Novelle aufgebaut. Die unerhörte Begebenheit ist der Selbstmord des Sohnes. Der Sohn bringt sich selber um, eine Art Bestrafung des Vaters, der es nicht schafft, sich selber umzubringen. Die destruktive Selbstbezogenheit des Vaters bringt schließlich den Sohn um. Im letzten Drittel des Buches trauert der Vater auf der gottverlassenen Insel um den Sohn und gerät selber unter Mordverdacht. Ein düsteres Buch, das den Leser nachdenklich zurücklässt. Eine meisterhaft komponierte Novelle, erzählt in einer kargen und präzisen Sprache. Das Buch ist auch spannend, ich jedenfalls habe es in einem Zug gelesen.</marc:subfield>
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