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      <marc:subfield code="a">Autobiografischer Roman</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Schriftstellerin</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Das Siegel der Tage</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Allende, Isabel</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt a. M.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Autobiografischer Roman über Isabel Allendes weitläufige Verwandtschaft. (BO)      Immer am 8. Jänner fängt Isabel Allende mit einem neuen Roman an, so auch dieses Jahr. Sie beginnt, über ihre große Familie zu erzählen, über sich selbst und ihre (zweite) Ehe mit dem amerikanischen Rechtsanwalt Willie, über ihren (hinreißend schönen) Sohn Nico, dessen (später lesbische) Ehefrau und deren drei Kinder, über ihre zahlreichen Freundinnen und ihre Schicksale und vieles mehr. Das Buch wird also kein Roman, sondern vielmehr eine Sammlung von fast 70 Artikeln, wie sie in jeder Boulevardzeitschrift zu finden sind. Erstaunlich intime Dinge werden ausgeplaudert, aber keines davon literarisch "ver-dichtet", sodass ein schaler Geschmack übrigbleibt, voyeuristische Zeugin einer privaten Angelegenheit geworden zu sein. Stellenweise wird die Autorin sogar richtig unsympathisch, wenn sie den klassischen Typus der sich immer einmischenden Schwiegermutter gibt, die ungebeten im Haus auftaucht und sogar die Einrichtung verändert.  Zweifellos hat Isabel Allende ein sehr abwechslungsreiches, erfülltes Leben, genügend Geld, sich Reisen zu den schönsten Flecken der Erde zu leisten oder Häuser in der besten Lage San Franciscos zu kaufen, aber ist es schon ein Roman, bloß davon zu erzählen? Meiner Meinung nach reicht kein weiteres Buch der Autorin an die erzählerische Qualität des Romans "Das Geisterhaus" heran. Das vorliegende Werk jedoch ist sicher das schwächste Buch, das Allende geschrieben hat. Vernachlässigbar!  *bn* Doris Göldner</marc:subfield>
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