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      <marc:subfield code="a">Frühjahrskollektion</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Kurt Drawert</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt am Main</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Aufl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Das Glück scheint abhanden gekommen, auch Zukunft, und der "Rückblick, vierzigjährig" wird zu einem voller Kälte und Resignation. "Fit for fun" ist zwar auch Motto, doch wirkliche Lust selten. "Was uns mürbe und klein macht, ist die Belanglosigkeit unserer Tage." Das klingt mal wieder neu nach Midlife crisis - die dabei sein mag. Aber Drawert zielt auf mehr. Ganz nüchtern bilanziert er sein Leben, die Erfahrungen erst im Osten (Deutschlands, in Polen), später im Westen. Viel schreibt er über Liebe und Natur, doch trotz manch elegischen Tons rutscht er nicht in die pure Innerlichkeit ab. Letztlich ist diese existenzielle Lyrik wieder hochpolitisch, fernab jeder Gewissheit: Zweifel herrschen vor, Fragen, Enttäuschungen, überraschend viel Ironie. Drawert zählt mittlerweile zur 1. Garnitur deutscher Poeten. Auch wenn er es seinen Lesern wahrlich wieder nicht leicht macht: Seine Gedichte gehören in große Bibliotheken. Das neue Buch wirkt auch äußerlich wie ein Nachfolgeband vom bereits 1996 bei Suhrkamp publizierten "Wo es war" und enthält durchweg Erstveröffentlichungen.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">92 S.</marc:subfield>
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