Perspektiven der Weltgesellschaft
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| Titel |
Perspektiven der Weltgesellschaft
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt/M.
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| Jahr | |
| Umfang |
435 S.
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| ISBN10 |
3-518-40916-6
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Der in München und London wirkende Soziologe Ulrich Beck hat an dieser Stelle insgesamt 15 Beiträge zusammengestellt, die aus Sicht der Ethnologie, Soziologie, der Politikwissenschaft sowie der Ökologie weitere Mosaikstücke zur Globalisierungsdebatte ergeben. Der daraus sich ergebende Gesamteindruck ist ambivalent: Neben klaren, überzeugenden und wohl auch zum Widerspruch Anlaß gebenden Befunden - Ralf Dahrendorf: "Globalisierung bedeutet, daß Konkurrenz groß- und Solidarität kleingeschrieben wird." (S. 48); Elisabeth Beck-Gernsheims hervorragenden Studie über Probleme der ethnischen Zuordnung im Zeitalter der Globalisierung ("Schwarze Juden und griechische Deutsche") oder Martin Jänickes 12 Thesen zu ökologischen Determinanten des Weltmarkts - der Autor sieht durchaus Gestaltungspotentiale nationaler Umweltpolitik. Erhellend v. a. auch der zwischen Andrew Kirby ("Wider die Ortslosikgkeit") und Joshua Meyrowitz ("Das generalisierte Anderswo") ausgetragene Disput um die Relevanz des Lokalen, der m. E. mit einem deutlichen Punktegewinn für Letztgenannten endet, sowie das Plädoyer Charlotte Brethertons (Liverpool) für die Entwicklung "Allgemeiner Menschenrechte", die verstärkt die Rechte von Kindern und Frauen und insbesondere das bislang nicht juridisch kodierte Phänomen häuslicher Gewalt mit zu berücksichtigen hätten. Daß es darüber hinaus auch eine Reihe sperriger Beiträge gibt, deren Verfasser, so scheint es, auch das Thema der Globalisierung aus der Perspektive des Elfenbeinturms zu behandeln verstehen, sei der Vollständigkeit halber nicht verschwiegen.
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| Urheber |
Beck, Ulrich
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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