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      <marc:subfield code="b">eine Einführung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Hrsg. v. Marcus Düwell und Klaus Steigleder</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt am Main</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die kontinuierlich sich ausweitenden Möglichkeiten von Biologie und Medizin lassen die Frage nach den Grenzen im Umgang mit dem Lebendigen als zunehmend gesellschaftlich brisante Frage erscheinen. Diese zu stellen und zu beantworten ist Ziel der Bioethik. Anders als mancher Diskurs kann die Thematik - ob in Ethik-Kommissionen oder in Talkshows abgeführt - mit großer Öffentlichkeit rechnen. Um so wichtiger und wünschenswerter daher gediegene Information, die dem Wunsch nach wissenschaftlicher Aktualität und allgemeiner Verständlichkeit gerecht wird. Beiden Zielen trägt diese Zusammenstellung Rechnung. Die Herausgeber ? M. Düwell lehrt Philosophische Ethik an der Universität Uttrecht, K. Steigleder widmet sich Fragen der Ethik in Medizin und Biowissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum - führen zunächst mit einem detaillierten Überblick zu Geschichte, Bedeutung und Aufgaben der Bioethik in die Fragestellung ein. Im anschließenden ersten Teil werden elf grundsätzliche Theorien bzw. Konzeptionen der Disziplin (von Hans Jonas' "Prinzip Verantwortung" über Peter Singers utilitaristisch begründete Position einer "Praktischen Ethik" bis hin zu narrativen und tugendethischen Ansätzen) vorgestellt. Der zweite umfassendere Abschnitt greift anhand von 17 Beiträgen aktuelle "Probleme und Diskussionen" der Bioethik auf. Dabei ist vom moralischen Status menschlicher Embryonen, der Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik, der Reproduktionsmedizin oder dem Klonen ebenso zu lesen wie über ethisch-moralische wie auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Hirntod, Sterbehilfe und Euthanasie. Dass zudem der Umwelt-, Nahrungsmittel- oder Tierethik ebenso Raum gegeben wird wie Fragen der Gesundheitsökonomie oder der Intergenerationellen Gerechtigkeit stellt die Vielfalt und gesellschaftliche Relevanz der Thematik eindrucksvoll unter Beweis. Walter Spielmann</marc:subfield>
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