Der Fall Bramard
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der Fall Bramard
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Davide Longo. Aus dem Ital. von Barbara Kleiner
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Auflage |
3. Aufl.
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| Verlag | |
| Ort |
Reinbek
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| Jahr | |
| Umfang |
317 S.
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| ISBN13 |
978-3-498-03938-7
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Ingrid Kainzner; #Nach zwanzig Jahren erhält der ehemalige Kommissar Bramard eine Botschaft, die ihn dazu bewegt, endlich dem Mörder seiner Frau auf die Spur zu kommen. (DR)#Corso Bramard arbeitet als Lehrer in einem Dorf im Piemont. Vor zwanzig Jahren war er als Ermittler einem Frauenmörder auf der Spur. Als jedoch seine eigene Frau ermordet wurde und seine kleine Tochter verschwand, geriet sein Leben aus den Fugen und er quittierte den Polizeidienst. Nun, nach so langer Zeit, erhält er eine rätselhafte Botschaft des Täters und jetzt ist er fest entschlossen, ihn zu stellen. Unterstützt wird er von einem ehemaligen Kollegen, der ihm eine ruppige, aber hoch talentierte Polizistin zur Verfügung stellt. Während er sich vor allem von seiner Intuition leiten lässt und die Erinnerungen der Talbewohner zueinander in Beziehung setzt, übernimmt seine in der digitalen Welt aufgewachsene Kollegin den technischen Part. Gemeinsam ziehen sie den Kreis um den rätselhaften Mörder immer enger und schließlich kommt es zu einem in jeder Hinsicht überraschenden Ende.#Dass der Plot dieses Krimis nicht gerade realistisch ist, tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Longo erzählt eindringlich und zurückhaltend zugleich, mit einem sicheren Gefühl für das richtige Maß. Selbst bei scheinbar belanglosen Details verwendet er kein Wort zu viel und ist ein Meister darin, Atmosphäre zu vermitteln: das Lebensgefühl der wortkargen Talbewohner, das langsame Erwachen des verschlossenen Bramard, der zwischen einem starken Bedürfnis nach Abgrenzung und der Sehnsucht nach Nähe schwankt, und nicht zuletzt die Stimmung, die von der grandiosen Landschaft der Alpen ausgeht. Der Autor sagt: "Meine Leser sind Menschen, die gerne gehen, stundenlang eine Suppe köcheln lassen, Nein sagen können und viele Kilometer zurücklegen, um einen Freund zu besuchen." Dieser eigenwillige, sehr ästhetische und spannende Roman ist etwas Besonderes und sehr zu empfehlen.
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