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      <marc:subfield code="a">Liebe im Alter</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die späten Tage</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Hamburg</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Auflage</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Birgit Leitner; #Tagebuchartige Schilderung der letzten Lebensphase eines alten Paares  schonungslos, ehrlich und berührend. (DR)#Was für ein Buch! Es lädt im besten Sinne zum Staunen, Mitleiden, Mitfühlen und Nachdenken ein. Wie geht eine alternde Frau mit ihren romantischen Gefühlen zu einem um sieben Jahre älteren Mann um? Wie lassen sich Glück, Schmerz, Freude, Liebe und Trauer gleichzeitig erleben?#Feinfühlig erzählt die Autorin in poetischer, fast meditativer Sprache, ungeschönt und bisweilen an der Schmerzgrenze des Erträglichen, von den körperlichen und psychischen Veränderungen eines Menschen im hohen Alter. Wodin nimmt uns mit in den Alltag und lässt uns teilhaben an Erinnerungen an gute Tage, an geliebte Spaziergänge zum See, an Arztbesuche und auch an leidenschaftliche Momente. So beschreibt sie dieses gemeinsame Leben: »Manchmal hätte ich lieber keinen Zeugen meines Verfalls. Es ist unanständig und obszön, einen anderen Tag für Tag an diesem Prozess teilhaben zu lassen, ihn nolens volens zum Mitwisser all der widerwärtigen, unappetitlichen Details des Alters zu machen, die im alltäglichen Miteinander nicht verborgen bleiben.« (S. 167)#An anderer Stelle schreibt sie über ihre Vergesslichkeit, dass sie beim Beladen der Waschmaschine vergessen hat, das Waschpulver hineinzutun, oder anstelle des aktuellen Datums ihr Geburtsdatum in einem Brief angegeben hat, um dann zu resümieren: »Immerhin habe ich das noch bemerkt, aber wie viele Fehler mache ich inzwischen, die ich nicht mehr bemerke?« (S. 218)#Immer wieder beeindruckt die wunderbare Sprache selbst in der Beschreibung banaler Situationen. Eine dringende Leseempfehlung.</marc:subfield>
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