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Der Onkel

Bezeichnung Wert
Titel
Der Onkel
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Ostrowski, Michael
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Originalausgabe
Verlag
Ort
Hamburg
Jahr
Umfang
318 Seiten
ISBN10
3-498-00329-1
ISBN13
978-3-498-00329-6
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Michael Wildauer; Ein Anarcho als helfender Engel. (DR) Michael Stockinger musste 2001 seinen Namen in Ostrowski ändern, denn es gab schon einen Schauspieler mit seinem Namen. Das hinderte ihn nicht an einer steilen Karriere, man kennt ihn aus unzähligen Filmen und Fernsehserien. 2022 erschien der Film Der Onkel - The Hawk, wurde als schwarze Komödie angepriesen und durchschnittlich kritisiert. Ostrowski machte daraus einen Roman, der 2024 als Taschenbuch erschien. Es geht um Mike Bittini, dessen Bruder Sandro ins Koma gefallen ist. Mike versucht, seine Stelle einzunehmen, bei der Ehefrau, bei dem Kontakt zu den Nachbarn, bei der Anwaltsfirma. Wie ein Falke im Hühnerstall fällt Mike in den Alltag der Menschen ein und verbreitet Chaos. Die Sprache ist konfus, einmal jugendlich, dann denglisch, hochtrabend, wienerisch, ganz nach dem Motto Wenn schon Chaos, dann ganz. Den Personen werden die spießbürgerlichen Masken abgerissen, obwohl die alle nicht Spießbürger sind. Als Schelmenroman wird das Buch bezeichnet, und die weißen Stiefel mit dem Nadelstreifanzug mögen ja noch als Narrenkostüm durchgehen, aber die lustige Handlung, wenn ein total mit Drogen Zugedröhnter mit dem Auto fährt und ein Kind mit einer geladenen Pistole herumspaziert, ist bedenklich. Elfriede Jelinek meint am Umschlag, das Buch sei vielversprechend. Vielleicht ist das der Humor der Nobelpreisträgerin. Versprechen heißt nicht halten. Das Buch ist trotz der krampfhaften Das-gibt´s-ja-nicht-Handlung eigentlich ein bisschen langweilig.
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band