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      <marc:subfield code="a">Ich verliebe mich so leicht</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Hervé Le Tellier ; aus dem Französischen von Romy und Jürgen Ritte</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Rowohlt Hundert Augen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Deutsche Erstausgabe</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Gefühlsverwirrungen eines von der Midlife-Crisis heimgesuchten Liebhabers. (DR) Das im Original bereits 2007 erschienene Buch verspricht einen mit französischer Leichtigkeit geschriebenen, mit tiefgründigem Humor und lakonischer Weisheit gewürzten Roman über das ewige Abenteuer Liebe. Der eher nüchterne Erzählstil ist im Deutschen durchaus wiederzuerkennen, die Weisheit aber und der Humor dürften bei der zweifellos nicht einfachen Übersetzungsarbeit großteils abhandengekommen sein. So reist ein namenloser Held einer ebenso namenlosen Heldin unaufgefordert nach Schottland nach, dies in der Hoffnung, eine einstige kurze Affäre mit der Namenlosen wiederzubeleben, obwohl die offenbar deutlich jüngere Geliebte ihm unmissverständlich expliziert hatte, dass sie eine feste Beziehung mit einem anderen hat. Auch hat sie den »Helden« keineswegs zum Besuch eingeladen. So verbringt der etwa 50-Jährige die zwei Tage in Schottland im Wesentlichen mit Warten und An-der-Nase-herumgeführt-Werden, will aber trotzdem bis zum Schluss nicht einsehen, dass er bei seiner vermeintlichen Geliebten keine Chance hat. Wir bekommen einen glaubwürdigen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines offenbar von der Midlife-Crisis Geplagten, sodass wir streckenweise sogar mit ihm warten und leiden können. Die brennende Frage aber, warum der »Held« sich diese Demütigung derart beharrlich antut, beantwortet uns weder er selbst, noch die sich ständig mit mehr oder minder entbehrlichen Kommentaren einmischende Erzählinstanz.</marc:subfield>
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